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Neues bundesweites Förderprogramm für MINT-Masterstudierende

01.06.202612:33 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Neues bundesweites Förderprogramm für MINT-Masterstudierende

(openPR) Im neuen Förderprogramm werden 25 Stipendien für Studierende ausgeschrieben, die ihren Master im Wintersemester 2026/27 bzw. Sommersemester 2027 starten. Die Förderung richtet sich an exzellente MINT-Studierende mit Spitzenleistungen im Bachelorstudium: Wer zu den besten 3% einer im betreffenden Studiengang renommierten Universität zählt, kann sich um die Förderung von EUR 750 monatlich über die Regeldauer eines Masterstudiengangs von vier Semestern bewerben. Es handelt sich um ein Förderformat, das erfolgreich von der kleineren Schwesterstiftung, der Thomas Weiland-Stiftung an der TU Darmstadt, erprobt wurde. Dort wurden bereits über 100 Stipendien vergeben. Diese Förderung wird nun durch ein neues bundesweites Format abgelöst. Die materielle Förderung wird dabei um ideelle Instrumente wie die Verfügbarkeit von erfahrenen Mentorinnen und Mentoren, ein reges Fördernetzwerk sowie akademische und feierliche Veranstaltungsformate ergänzt.

Beide Stiftungen wurden von dem Wissenschaftler, Unternehmer und Mäzen Professor Thomas Weiland gegründet. Weiland erhielt 1988 für seine Arbeiten im Bereich der Beschleunigerphysik die höchste deutsche Wissenschaftsauszeichnung, den Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Er forschte und lehrte an renommierten Universitäten und Wissenschaftseinrichtungen wie der TU Darmstadt, der Stanford University, der Universität Hamburg und der Europäischen Organisation für Kernforschung CERN. Parallel war Weiland als Unternehmer erfolgreich. Mit seiner Förderung möchte er herausragende MINT-Talente unterstützen, damit diese beste Voraussetzungen für akademische und unternehmerische Spitzenleistungen haben. „Die Studierenden“, so Weiland, „sollen sich in ihrem akademischen Umfeld möglichst frei entfalten können und ohne finanzielle Sorgen Spielraum für die Erweiterung des fachlichen Horizonts durch Auslandsaufenthalte, Publikationen und ähnliche Projekte erhalten.“

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