(openPR) Was ist eigentlich PFAS?
Das Kürzel PFAS steht für poly- oder perfluorierte Alkylsubstanzen. Dies ist eine Stoffklasse von über 10.000 chemischen Verbindungen, bei denen, vereinfacht ausgedrückt, Fluor in organischen Stoffen eingelagert ist. Es handelt sich bei PFAS um künstlich hergestellte Stoffe, die so in der Natur nicht vorkommen.
Bei einigen PFAS konnte nachgewiesen werden, dass Sie gesundheitsschädlich sind, insbesondere krebserregend. Beispielsweise sind deshalb PFOA, die auch zur Gruppe der PFAS gehören, bereits seit ein paar Jahren verboten in der EU und in Deutschland.
PFAS sind sehr langsam in der Natur abbaubar, weshalb Böden und Gewässer flächig verseucht sind, insbesondere in der Nähe von Produktionsstätten von PFAS-haltigen Artikeln oder dort, wo zum Beispiel Feuer gelöscht wurden. Aber nicht nur Böden sind verseucht, sondern auch in fast jedem menschlichen Organismus können PFAS nachgewiesen werden.
Wo sind PFAS enthalten?
PFAS sind in ganz vielen modernen Anwendungen enthalten, zum Beispiel in Löschschaum, atmungsaktiver Bekleidung, wasserabweisenden Imprägnierungen (Polster und Teppiche) und nicht zuletzt – in unserem Zusammenhang wichtig – in Antihaftbeschichtungen. PFAS sind also nahezu allgegenwärtig in vielen modernen Produkten.
Und was ist „Teflon“ in diesem Zusammenhang?
Teflon ist eine Marke des Konzerns DuPont, wo das PTFE, also Polytetrafluorethylen, 1938 von dem Chemiker Roy Plunkett erfunden wurde. Auch PTFE gehört zur Stoffklasse der PFAS. PTFE ist bei Raumtemperatur ein sehr inerter Stoff, also sehr stabil und reagiert mit fast nichts. Eben aufgrund dieser positiven Eigenschaften einschließlich Antihafteffekt, wird es sehr vielseitig eingesetzt. PTFE zu essen wäre zwar nicht lecker, aber völlig unbedenklich, weil es einfach wieder ausgeschieden wird.
Anders kann es schon bei der Anwendung in einer Bratpfanne aussehen. Gebraten wird bekanntlich nicht bei Raumtemperatur, sondern bei hohen oder auch sehr hohen Temperaturen und in Verbindungen mit heißen Ölen und allem, was so in einer Pfanne liegt. Spätestens bei 360°C beginnt sich PTFE zu zersetzen und giftige Gase bilden, es wird aber auch von viel niedrigeren Temperaturen (in kleineren Spuren) berichtet.
Die Hinweise von toten Vögeln in der Wohnung oder gar in der Küche während des Kochen mit Teflonprodukten sind keine Fabeln, die gibt es wirklich! Manchmal sind ja Menschen oder Tiere empfindlicher bzw. genauer als Messinstrumente…
Zusätzlich gefährlich ist die Produktion von PTFE mit zunächst weniger stabilem PFAS sowie hinterher die Entsorgung bzw. das Recycling, wo auch PTFE wenn auch langsam wieder in seine giftigeren Ausgangsstoffe zerfällt.
Aus diesem Grund soll in der EU und auch in den USA PFAS grundsätzlich verboten werden mit Ausnahme von Anwendungen, die nachgewiesenermaßen unbedenklich ist und kontrolliert werden kann und wo es keine Alternativen gibt, zum Beispiel in der Chemieindustrie.
Nach allem, was bislang vom Gesetzgeber bekannt ist, rechnet man aber mit einem Verbot von PFAS für Bratpfannen, Backformen und ähnliche Anwendungen. Nicht genau bekannt ist das genaue Datum und welche Übergangsregelungen es vielleicht geben wird.
Obsidian Shell®, DURAPEK®, DURAQUARZ® von acs
Wir bei acs haben schon sehr früh begonnen, PFAS-freie Beschichtungen zu entwickeln und haben deshalb heute gleich mehrere im Programm, wobei jede nach Einsatzzweck ihre besonderen Stärken aufweist. Allen ist gemein, dass sie keine Sol Gel – Beschichtungen sind und dass sie auch kein PES und keine Bisphenole enthalten. Auch letzter sollen verboten werden!
Ebenso werden alle 3 komplett ohne Lösungsmittel verarbeitet, weil wir festgestellt haben, dass auch nach dem Einbrennvorgang noch Reste von Lösungsmitteln auf der Beschichtung verbleiben können.
Mit diesen 3 Beschichtungen sind wir für jeden Anwendungsfall gerüstet.
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