(openPR) Einkäufer müsste man sein. Im Einkauf lässt sich noch was bewegen. Da sorgt die alte Kaufmannsregel, wonach in der Beschaffung der Gewinn liegt, bis heute für einen enormen Hebel. "Ein um ein Prozent geringerer Materialkosteneinsatz erzielt bei einer Umsatzrendite von fünf Prozent denselben Ergebnisbeitrag wie ein Umsatzplus von 11,4 Prozent", weiß Marita Güth, Leiterin Zentraleinkauf bei der Westaflex Gruppe mit Hauptsitz in Gütersloh.
Das ist beeindruckend – und belegt, was Christian Michalak von Kerkhoff Consulting nicht müde wird zu betonen: Im Einkauf liegt die Macht. Wer sein Beschaffungswesen managt, seine Kennzahlen kennt, wer Lieferanten und Zulieferer optimal steuert, verschafft sich enorme strategische Wettbewerbsvorteile. Unklar war bei Westaflex jedoch, wie der Hebel zum Einsatz kommt. In jenem gewachsenen System aus Beschaffung und Belieferung, das nicht selten über Jahrzehnte besteht und wo im unseligen Gemengelage aus Personen, Zwängen, Bedürfnissen, Anforderungen und Abhängigkeiten oft genug der Blick für die strategischen Ziele verloren ging.
Kerkhoff Consulting-Senior Partner Christian Michalak kennt die Probleme seit Jahren. Der Druck auf die Beschaffung bei Westaflex ist unaufhörlich gewachsen. Die Kosten steigen, der Wettbewerb nimmt zu, Einkauf kann nicht mehr lokal, sondern muss über Kontinente hinweg gesteuert werden. Auch der Kunde im Fachhandel macht dem einstigen Beschaffer das Leben schwer. Er verlangt Neues, will immer bessere technische Produkte, liebt kostspielige Raffinessen – zum besseren Preis. "So hat sich mit den Jahren das Spielfeld erweitert. Die Westaflex Einkäufer brauchen mehr Wissen als je zuvor, jeder muss Betriebswirt, Controller und Technikexperte sein. Doch sein Spielraum wird permanent kleiner. Weil sich die Preisschraube nicht beliebig weit drehen lässt", so Frau Güth weiter.
Die Kerkhoff Analyse bei der Westaflex Gruppe ergab: Westaflex ist stark im Zusammenspiel mit Lieferanten, wenn es um die Verbesserung von Produktdesign und -qualität geht – in puncto Preisdruck aber lagen wichtige Wettbewerber vorn. Deshalb geht Westaflex mit Kerkhoff Consulting den Weg der immer stärkeren Einkaufsbündelung über alle Produktbereiche hinweg. "Wir bündeln konzernweit auf wirtschaftlich höchstem Niveau", sagt Güth, "wobei der Gesamtnutzen der Westaflex Gruppe immer Vorrang vor dem Nutzen eines Bereichs oder einer Fabrik hat." So entafltet die Westaflex Gruppe ihr Nachfragegewicht heute: Nach einer ersten Vorauswahl wird den eingeladenen Unternehmen erklärt, dass man verstärkt auf Vorzugslieferanten setzt und gewillt ist, Einkaufsvolumen auf diese zu bündeln, um Degressionseffekte zu erzielen. Im Anschluss daran erhalten die Zulieferer die Möglichkeit, ihre eigenen Preise an den genannte Zielpreis pro Warengruppe anzupassen. Bei komplexen Komponenten, insbesondere bei Neuentwicklungen, entscheidet ein Gremium mit Vertreter aus Einkauf, Entwicklung, Qualität und Logistik über die Vergabe.
Und selbstverständlich nutzt die Westaflex Gruppe, wo immer sinnvoll, elektronische Marktplätze. Noch in diesem Jahr will die Westaflex, die zu den Gründern der Internetplattform SHK-Beschaffunsportal.de gehört, die Hälfte ihrer Ausschreibungen elektronisch plazieren.
"Ob Autobauer, Hersteller, Handelsunternehmen, Computer- oder Chemiebranche: In der Einkaufs-Performance lassen sich große Potentiale heben", so abschließend Christian Michalak zum Projekt bei Westaflex. Der Zusammenhang ist ja bekannt: Je professioneller der Einkauf, desto höher der Unternehmenswert. "Wir wollen den Wandel von jährlichen Preisverhandlungen zu kontinuierlichen, offenen Kosten-Diskussionen mit unseren Lieferanten", so Marita Güth. "Es geht nicht darum, den Profit der Lieferanten in Frage zu stellen, sondern zusammen mit Kerkhoff Consulting die kostentreibenden Faktoren, die von Westaflex und den Lieferanten verursacht werden, zu identifizieren und gemeinsam zu eliminieren."
Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zu Verfügung:
Frau Sabine DeCuir, Pressesprecherin
Frau Marita Güth, Einkaufsleiterin Westaflex-Gruppe
Telefon: 05241-401.0
Fax: 05241-401.3401
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Anschrift: Westaflex werk GmbH
Postfach 325
33262 Gütersloh
Westaflex werk GmbH
Thaddäusstr. 5
33334 Gütersloh
Tel. 05241-401.0,
Kostenloses Telefonnummer: 0800-WESTAFLEX
www.westaflex.com
Webseite Lieferanten: www.westaflex.com/industrie/lieferantenportal










