(openPR) Jetzt für (Kommunal-) Politik, Wirtschaft & Schulen: DenkRadar
Reinfeld (Holstein), 09. Februar 2026. Den komplexen Herausforderungen unserer Zeit durch ganzheitliches Denken und aktiver Beteiligung begegnen: das ist das Kernziel von Susanne Braun-Speck vom sii-talents e.V. aus Reinfeld (Holstein), welche ein neues Vorhaben realisiert hat: den DenkRadar. Anfangs als Tool und Methode für das Bildungssystem gedacht, wurde es zum professionellen Nutzen für Betriebe und Institutionen weiterentwickelt.
Komplexe Themen, Fehlinformationen, Zeitdruck – oft werden Projekte gestartet oder Beschlüsse gefasst, obwohl relevante Informationen und Perspektiven fehlen. Dann setzen sich zu einfache Ansätze und laute Stimmen durch, während zurückhaltende Stakeholder nicht zu Wort kommen. Dadurch gehen oft wichtige Aspekte, gute Ideen und Alternativen unter – möglicherweise mit umfangreichen Folgen auf sozialer, ökologischer, wirtschaftlicher und/oder politischer Ebene.
Demokratie in Gefahr
„Wir sehen und spüren das im Alltag: Die Weltgemeinschaft steht unter Druck, wegen geopolitischer Krisen, steigende Kosten, sozialer Ungleichheit, Klimawandel, … Doch laut „Global Risk Report“ zählen Fehl- und Desinformation sowie Polarisierung zu den größten Risiken der nahen Zukunft – vor vielen anderen! Und das untergräbt unsere Demokratie“ sagt Braun-Speck, welche auch zertifizierte Nachhaltigkeits-Managerin ist und zudem mit ihrer alten Firma praktisch erlebt hat, was passiert, wenn das Stakeholder-Management nicht funktioniert.
- Stakeholder sind sogenannte „Anspruchsgruppen / Betroffene“, also Personen (-gruppen), Betriebe oder Institutionen, die von einem Projekt oder etwa Firmenaktivitäten direkt oder indirekt betroffen sind. Bürger sind beispielsweise eine der wichtigsten Stakeholdergruppen von Kommunen.
- Der Begriff Demokratie meint ursprünglich „Teilhabe aller an der politischen Willensbildung und Sicherstellung von Grundrechten“ und schließt heutzutage z.B. Presse- und Meinungsfreiheit, Gewaltenteilung, etc. mit ein.
Startanlass / Auslöser für DenkRadar war der Mangel an ganzheitlichem Denken und faktenbasierter Kritik bei politischen Auseinandersetzungen in Braun-Specks Umfeld, sowie geringe Recherche-Kompetenz insbesondere von Schülern, mit denen sie bei Vereinsprojekten zu tun hatte.
Aktuell beispielsweise wegen Corona-Soforthilfen, wo Steuergerechtigkeit als Grund für die Rückforderungen genannt, aber die Vielzahl der Folgewirkungen und Zusammenhänge missachtet werden – die weit wichtiger wären für den Standort! Mehr dazu auf dieser Unterseite.
Um das zu ändern, Recherche-Kompetenzen und Quellenkritik zu schulen, sowie Debatten fundierter und demokratischer zu gestalten, wurde von ihr in 2023 zunächst der DenkRadar-Vorgänger „Debattencoach“ konzeptionell entwickelt.
2024 „programmierte“ sie dann einen Recherche-Chatbot als Custom-GPT, Weihnachten 2024-25 versuchsweise eine WebAPP auf Basis von Python und Streamlit – ein guter Ansatz, aber leider nicht funktionierend. Über das Förderprogramm des EDIH.SH (European Digital Innovation Hub Schleswig-Holstein) wurde das Projekt dann aber in 2025 zur heutigen WebApp weiterentwickelt – datenschutzkonform. Nutzbar nur in begleiteten Debatten und Workshops, nicht freizugänglich.
Mittlerweile wurde das DenkRadar-Konzept bei verschiedenen Institutionen in Schleswig-Holstein und darüber hinaus bei Fördermittelgebern und Wettbewerben vorgestellt – es leistet immerhin Demokratiebildung, Medienkompetenzförderung und Bildung für nachhaltige Entwicklung. 3in1 sozusagen.
Zuletzt kam bisher mündlich (schriftlich folgt) die Absage von der bpb – der Bundeszentrale für politische Bildung, wo das Konzept 100% reinpasst. Telefonische Aussage war, dass bereits alle Mittel für 2026 ausgeschöpft seien (der Antrag wurde im Herbst 2025 eingereicht). Kurzum: Trotz sehr positiver Resonanz und nachhaltiger Wirkung konnten bislang keine Fördermittel für ein flächendeckendes, kostenfreies Angebot gewonnen werden.
„Für das Bildungssystem, im Sinne der Schüler:innen wäre ein kostenfreies Angebot eigentlich wichtig. Aber ohne Fördermittel für die Fläche ist das nicht leistbar. Unsere Dozenten und Referenten müssen ja marktüblich bezahlt werden“, sagt Braun-Speck, welche die komplette Entwicklung unbezahlt geleistet hat.
Sie selbst kann auch nicht noch mehr kostenlos arbeiten. Die Folgen ihres gemeinnützigen Wirkens spürt sie massiv, wie ihrem ersten Roman, nach mehreren Fachbüchern, zu entnehmen ist. Titel: Existenzgefahr (siehe: existenz-gefahr.de).
Konsequenz: Professionalisierung und ein Portfolio für Selbstzahler
Aus dieser Lage heraus wurde das DenkRadar-Portfolio inzwischen professionalisiert und wird ab sofort selbstzahlenden Betrieben und Institutionen angeboten. Der Schritt folgt einer einfachen Logik: Ein absolut zeitgemäßes und notwendiges Konzept soll nicht „in einer Schublade versauern“, nur weil es keine öffentlichen Fördermittel dafür gibt.
DenkRadar ist ein hybrides Portfolio: KI-gestützt, methodisch geführt und aufgebaut auf den vier Nachhaltigkeits-Dimensionen. Ziel ist, betroffene Stakeholder zu beteiligen und komplexe Themen so zu bearbeiten, dass Wissen entsteht, bevor Meinung gemacht wird – und Entscheidungen belastbarer werden. Konkrete Angebote im DenkRadar-Portfolio sind nunmehr Debatten & Workshops, Dossiers & Themenpapiere sowie Stakeholder-Portale, mehr dazu auf DenkRadar.de












