(openPR) Michael Krämer aus Dachau, Jahrgang 1959 und seit elf Jahren Mitglied der Tierschutzpartei sowie erklärter Sympathisant der ÖDP, ist im Mai 2025 zusammen mit seiner Frau den Jabobsweg von Dachau nach Lindau gepilgert und dabei auch nach Inning gekommen. Der Ort hatte es ihm schon länger angetan, vor allem das Kino in der Alten Brauerei von Stegen.
Als gelernter Verwaltungsfachangestellter und langjähriger Verlagsmitarbeiter (zuletzt im Lektorat Steuerrecht bei C.H. Beck in München) ist er seit wenigen Monaten im Unruhestand und wird ab März dem Dachauer Seniorenbeirat angehören.
Und nun wieder Innig am Ammersee.
Knapp vier wochen vor der Kommunalwahl, also lange nach Einreichungsschluss, erkärte sich Michael Krämer spontan bereit, notfalls als Bürgermeister einzuspringen und dem Lauf der Amper flussaufwärts zu folgen, falls er von einer Mehrheit der Inninger mit der Hand auf den Stimmzettel geschrieben wird.
Zur Wahlparty kann Krämer allerdings nicht nach Innning kommen, denn er wurde gerade erst von der Stadt Dachau zum Wahlvorsteher berufen und muss "zu Hause" Stimmen auszählen.
Da es in Inning am Ammersee für die Bürgermeisterwahl nur einen einzigen offiziellen Kandidaten gibt, haben die Wahlberechtigte nun die Möglichkeit, einen weiteren "Kandidaten" nachträglich per Hand auf den Stimmzettel zu schreiben. Möglicherweise wird es dann bei der Auszählung viele Namen geben. Erreicht der offizielle Bewerber nicht auf Anhieb die absolute Mehrheit, kommt es zur Stichwahl mit dem Zweitplatzierten, falls dieser freiwillig im Rennen bleibt.
Michael Krämer wurde am 3. Mai 1959 im mittelhessischen Dillenburg geboren. Seine Familie zog 1975 nach Oberbayern. Er hat vier erwachsene Kinder, die sich inzwischen von Dietramszell über München bis Flensburg verteilt haben.












