(openPR) Hannover, 16.04.2007 - Der Mensch ist streitbar, das zeigt die Zunahme an Rechtsstreitigkeiten an allen Gerichten. Dabei braucht es Zeit, viel Geld und Nerven, wenn man vielleicht durch mehrere Instanzen will oder muss. Prozesse sind teuer, ziehen sich wie Kaugummi, und der Ausgang ist ungewiss.
Es scheint doch viel einfacher sich mit seinem Gegner an einen Tisch zu setzen um Lösungen zu finden. Das aber halten die Meisten für unmöglich, man möchte seinen Gegenüber lieber "am Boden" sehen, zerstört, mit dem Recht nur auf der eigenen Seite. Erst dann ist das Ego befriedigt. Aber selbst wenn eine Seite den Weg der Mediation gehen würde, wie bekommt er die andere an den Tisch?
Hier setzt die Arbeit eines Mediators oder einer Mediatorin ein. Als Konfliktlöser sind sie darauf geschult von Anfang an zu vermitteln, das heißt auch dafür zu sorgen, dass die beiden "Streithähne" einen Raum, ja sogar einen Tisch teilen, um gütlich die sensiblen Themen zu bearbeiten, die den Kontrahenten auf der Seele liegen. Und dabei wird ein jeder zu seiner Verwunderung feststellen, dass schon heutzutage ca. 80% aller Mediationen mit einer Einigung, die schriftlich fixiert wird, enden. Eine Quote, die eigentlich keiner Erklärung bedarf.
Bei www.hannover-mediation.com arbeiten die MediatorInnen Yvonne Frischemeyer, Jan Schwalenberg, Mike-Oliver Schindler und Andreas Hüne in einer Kooperation zusammen. Sie alle kommen aus verschiedenen Berufszweigen und bearbeiten diverse Mediationsfelder. Das reicht von der Familienmediation, über Beruf, Schule, Vermieter und Mieter, Planen und Bauen, bis hin zum Breiten- und Profisport. Auch besteht die Möglichkeit eine Mediation mit zwei Mediatoren zu gestalten, so kommen verschiedene Sichtweisen und Kenntnisse in die Sitzungen.
Während Anwälte Partei ergreifen, und bei Gericht meist einer unterliegt, muss der Mediator generell allparteiisch, neutral sein. Hier stehen nicht Mandate im Vordergrund, die befriedigt werden sollen, sondern die Zukunft, die gütlich geregelt werden will. Dies zum Vorteil von allen. Es soll eine klassische "win-win-Situation" erreicht werden.
Der Ablauf einer Mediation ist geprägt von der Freiwilligkeit der Maßnahme und den selbst auferlegten Kommunikationsregeln, die eine zielgerichtete Arbeit überhaupt erst ermöglichen helfen. Auch schlägt der Mediator keine Lösungen vor. Diese müssen von den Beteiligten selbst kommen, der Mediator hat hier durch diverse Techniken allerdings Lenkungsmöglichkeiten. Würden die Lösungen oktruiert, wäre die Mediation zum Scheitern verurteilt. Wir akzeptieren Lösungen nur dann, wenn wir sie uns selbst auferlegt haben. Nur dann können beide Parteien das Gesicht wahren und sind zu Kompromissen in Schritten fähig.
Im Vergleich zu einer Rechtsstreitigkeit haben die Beteiligten es selbst in der Hand, wie zügig es vorangeht, sie sind nicht von einer Obrigkeit und deren Terminplanung abhängig. Man denke nur an den Bereich Bauen oder Planen, was für Kosten würden Bauverzögerungen mit sich bringen. Auch für die Zukunft besteht zumindest die Möglichkeit sich weiter in die Augen sehen zu können, ohne Hass zu versprühen. So gibt es der Vorteile eine ganze Reihe. Nicht zuletzt der finanzielle Aspekt, der bei dementsprechenden Streitwerten, zuzüglich Kosten für Verzögerungen und ähnlichem, im Falle einer Mediation mehr als nur wesentlich günstiger ist.












