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Kunst als Soziale Praxis

30.01.202615:47 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Mit Unterstützung der Crespo Foundation wird die Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) ab 2026 das Qualifizierungs- und Forschungsprogramm „Kunst als Soziale Praxis“ (KASP) fortführen und ausbauen. Das neue Programm führt das erfolgreiche Pilotprojekt weiter, das an der Hessischen Theaterakademie (HTA) mit ihren Partnerhochschulen und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK) entwickelt wurde und nun an der Frankfurt UAS eine langfristige institutionelle Heimat findet. Organisatorisch ist KASP an der Hochschule an der Frankfurter Akademie für Weiterbildung und Personalentwicklung (WAkE) und am Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit im Schwerpunkt Kultur und Medien angesiedelt. Das Programm vermittelt Künstler*innen Methoden und Strategien für die Zusammenarbeit mit sozialen Akteur*innen, bietet Raum für interkollegialen Austausch und initiiert gemeinsam mit Partner*innen aus Kultur, Sozialarbeit und Wissenschaft Formate, die neue Formen des gesellschaftlichen Miteinanders erproben. Jährlich können rund 20 Kunstschaffende an dem berufsbegleitenden Zertifizierungsangebot teilnehmen. Der Start ist im Herbst 2026 geplant. Ein weiterer Baustein des Programms sind drei mehrjährige Forschungsstipendien, von denen zwei an der Frankfurt UAS sowie ein drittes an einer Partnerhochschule der HTA angesiedelt sein werden.

Interessierte können sich schon jetzt per E-Mail an wenden.

Die Frankfurt UAS knüpft an die Erfolge der Pilotphase an und baut auf starke Kooperationen auf: Neben der HTA und der HfMDK soll auch das Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit (RIFS) am GFZ in Potsdam mit der Forschungsgruppe Kunst und Kultur für nachhaltige Entwicklung in den Kreis der Kooperationspartner mit aufgenommen werden. Die Programmstruktur bietet zudem eine Verzahnungsmöglichkeit mit dem Masterstudiengang Performative Künste in sozialen Feldern am Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der Frankfurt UAS, sodass nun eine Ausbildung zu künstlerischen Ansätzen im Sozialen vom Bachelor bis hin zur Promotion an der Frankfurt UAS angeboten werden kann.

Prof. Christiane Riedel, Vorständin der Crespo Foundation: „Viele Künstler*innen realisieren ihre künstlerische Praxis inmitten unserer vielfältigen Gesellschaft und suchen den Austausch mit anderen Künstler*innen und Akteur*innen im sozialen Feld. Die bestehenden hessischen Ausbildungswege bilden dieses Selbstverständnis bislang nur unzureichend ab. Wir freuen uns deshalb sehr, mit der Frankfurt UAS eine innovationsfreudige Partnerin für das Programm gewonnen zu haben und zugleich eine Brücke zu den Kunsthochschulen im Verbund der Hessischen Theaterakademie zu schlagen.“

„Wir möchten Kunst, Wissenschaft und soziale Praxis nachhaltig vernetzen und Frankfurt als Ort für transformative Kunstforschung profilieren“, so Prof. Dr. Susanne Rägle, Vizepräsidentin für Forschung, Transfer und Internationalisierung der Frankfurt UAS. „Das Pilotprojekt hat gezeigt, wie groß der Bedarf ist. Mit dem neuen Programm schließen wir diese Lücke und schaffen eine starke Basis für gesellschaftlichen Wandel und lebensbegleitendes Lernen.“

Start 2026 – Zielgruppe: Kunstschaffende aller Disziplinen
Die erste Gruppe der Weiterbildung startet im Herbst 2026. Angesprochen sind Künstler*innen, die ihre Praxis in sozialen Kontexten verorten und weiterentwickeln möchten. Parallel entstehen unter Leitung von Prof. Dr. Sebastian Matthias, Professor für das Fachgebiet Tanz als forschende Praxis, und Prof. Katharina Stephan, Professorin für Theater und Performance in sozialen Feldern, Forschungsvorhaben, die in enger Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen neue künstlerische Ansätze erproben und diese wissenschaftlich begleiten.

Kontakt Weiterbildung:
Frankfurt University of Applied Sciences, WAkE Akademie für Weiterbildung und Personalentwicklung, Anna Bergstermann, Telefon: +49 69 1533-2682, E-Mail:

Kontakt Forschungsvorhaben:
Fachbereich 4: Soziale Arbeit und Gesundheit, Prof. Dr. Sebastian Matthias, E-Mail: ; Prof. Katharina Stephan, E-Mail:

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