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Das Gespenst des Faschismus

16.03.202612:02 UhrMedien & Telekommunikation

(openPR) Wie sind aktuelle politische Strömungen wie etwa in den USA begrifflich zu fassen? Passt der Begriff „Faschismus“ oder trifft man es eher mit Bezeichnungen wie populistisch, autokratisch oder rechtsextremistisch? Was bringen Begriffsdiskussionen überhaupt, um unsere Gegenwart besser zu verstehen? Das versucht die Tagung „Das Gespenst des Faschismus“ vom 26. bis 27. März 2026 zu klären, die die Universitäten Konstanz und Münster gemeinsam in der Konstanzer Bischofsvilla (Otto-Adam-Str. 5) veranstalten. Rund zwanzig Expert*innen aus den Geistes- und Sozialwissenschaften kommen hierfür am Bodensee zusammen – von Geschichte und Soziologie bis hin zu Literaturwissenschaft.

Die Wissenschaftler*innen konzentrieren sich dabei auf vier Forschungsbereiche. Zunächst ziehen sie historische Vergleiche verschiedener politischer Konstellationen. Welche rassistischen und antifeministischen Feindbilder vom Faschismus bedient werden bzw. wurden, wird anschließend analysiert. Die Tagung lenkt den Blick auf die Mediennutzung im Faschismus und deren politische Wirkung, bevor sich die Wissenschaftler*innen abschließend mit Vergangenheit und Zukunft des Faschismus beschäftigen.

„Es ist an der Zeit, dass sich die Fachwissenschaft dieser breiten medialen und politischen Diskussion annimmt“, sagt Sven Reichardt, Professor für Zeitgeschichte an der Universität Konstanz, der die Tagung zusammen mit Levent Tezcan und Özkan Ezli von der Universität Münster organisiert.

Befinden sich die USA unter Präsident Trump in einer noch „normalen“ Krise der Demokratie oder entsteht hier ein neues Regime? Lesen Sie im Digitalmagazin campus.kn der Universität Konstanz, wie Sven Reichardt die aktuellen Entwicklungen mit Blick auf die Geschichte einordnet: „Doch Faschismus?“ (https://www.campus.uni-konstanz.de/science-backstage/doch-faschismus)

Den Auftakt zur Tagung macht der öffentliche Abendvortrag „Ist es Faschismus?“ – was will man wissen, wenn man so fragt? von Jan Philipp Reemtsma. Er findet am 26. März 2026 um 19.30 Uhr im Astoria Saal der VHS Konstanz (Zugang über die VHS Konstanz-Singen e.V. in der Katzgasse 7) statt. Jan Philipp Reemtsma ist Literatur- und Sozialwissenschaftler sowie Gründer des Hamburger Instituts für Sozialforschung und außerdem Ehrendoktor der Universität Konstanz. Für den kostenlosen Vortrag ist keine Anmeldung erforderlich.

Medienvertreter*innen sind zu der Tagung eingeladen, werden aber um Anmeldung (an E-Mail) gebeten, da am Tagungsort nur noch wenige Plätze frei sind. Die Öffentlichkeit kann die Tagung online besuchen (Zugangscode per Anmeldung bei E-Mail).

Weitere Informationen und das Programm der Tagung sind auf der Website der Universität Konstanz nachzulesen: https://www.geschichte.uni-konstanz.de/forschung-geschichte/reichardt/aktuelles/vortraege-und-workshops/

Faktenübersicht:
• Die Konferenz „Das Gespenst des Faschismus“ findet vom 26. bis 27. März 2026 in Kooperation zwischen den Universitäten Konstanz und Münster sowie dem Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung (ZKF) Konstanz und der vhs Landkreis Konstanz statt.
• Sie wird von Sven Reichardt, Professor für Zeitgeschichte an der Universität Konstanz, Levent Tezcan, Professor für sozialwissenschaftliche Erforschung des Islam im Europa des 20. und 21. Jahrhunderts an der Universität Münster, und Özkan Ezli, Privatdozent und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie an der Universität Münster, veranstaltet.
• Ort der Veranstaltung ist das Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung der Universität Konstanz (Bischofsvilla, Otto-Adam-Str. 5).
Die aktuell noch (wenigen) freien Plätze vor Ort sind Pressevertreter*innen vorbehalten (Bitte um Anmeldung an E-Mail).
• Die gesamte Tagung kann von der Öffentlichkeit online besucht werden. (Zugangscode per Anmeldung bei E-Mail)

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