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Stifterverband: Wer wird Hochschulperle des Jahres 2025?

12.01.202609:30 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Berlin, den 12.01.2026. Für 24 Stunden sind Studierende, Hochschulleitungen, die gesamte Hochschulszene und alle anderen Interessierten aufgerufen, die Hochschulperle des Jahres 2025 zu wählen, eine Auszeichnung des Stifterverbandes für ein besonders innovatives Hochschulprojekt. Im vergangenen Jahr stand der Wettbewerb unter dem Thema Kollaborativ forschen – Innovation mit Unternehmen gestalten.

Jeder ist stimmberechtigt und kann per SMS für ein Projekt abstimmen. Zur Wahl stehen die zwölf Hochschulperlen des Monats aus dem Jahr 2025. Die Abstimmung läuft vom 13. Januar 2026, 12:00 Uhr, bis zum 14. Januar 2026, 12:00 Uhr. Das Gewinnerprojekt erhält ein Preisgeld von 3.000 Euro.

Zur Wahl um die Hochschulperle des Jahres 2025 stehen:

Duale Forschung und Entwicklung: Die Kooperationsplattform der Ostfalia Hochschule fördert eine intensivere Zusammenarbeit von Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen und vermittelt gemeinsame Forschungsvorhaben zwischen Unternehmen. Unternehmensbeschäftigte können so an Entwicklungsprojekten teilnehmen, dabei neue Praxiserfahrung in der Forschung sammeln und für ihr Unternehmen wichtige Innovationsschritte realisieren.
Abstimmungscode: H01

FabLab Kamp-Lintfort: Die High-Tech-Werkstatt an der Hochschule Rhein-Waal bietet Weiterbildungsmöglichkeiten für Hochschulen, Schulen, Unternehmen und die interessierte Öffentlichkeit an. Es ist eine Kombination einer öffentlichen Werkstatt in Verbindung mit einem breiten Weiterbildungsangebot im Umgang mit modernen Maschinen.
Abstimmungscode: H02

Sustainable Venturing: Das Modul der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg steht unter dem Motto „Zukunft gemeinsam gestalten durch Innovation-based Learning“. Es ermöglicht Studierenden, in Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen, an der Umsetzung einer konkreten Geschäftsidee zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen zu arbeiten und entsprechende Future Skills zu entwickeln.
Abstimmungscode: H03

Industry on Campus: In dem Transferprojekt arbeitet die Hochschule Offenburg gemeinsam mit regionalen mittelständischen Unternehmen. In Kompetenzzentren der Hochschule werden die Produktionsprozesse der Unternehmen analysiert und an deren Verbesserung geforscht.
Abstimmungscode: H04

Intensive Case Study: In dem Praxismodul bearbeiten Studierende des Masterstudiengangs Food Process and Product Engineering an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover praxisnahe Forschungsfragen direkt in Lebensmittelunternehmen. Sie wenden theoretisches Wissen praktisch an und gewinnen Einblicke in betriebliche Abläufe.
Abstimmungscode: H05

Ideation Lab: Das REACH – EUREGIO Start-up Center in Münster unterstützt junge Gründungsinteressierte. Innerhalb von sechs Wochen können Studierende sowie junge Berufstätige die Grundlagen der Unternehmensgründung lernen und ihre Geschäftsidee für ein Start-up weiterentwickeln.
Abstimmungscode: H06

Siemens Product Innovation Lab: Hier können Studierende und Forschende der EBS Universität an realen Innovationsherausforderungen von Siemens arbeiten. Sie wenden Inhalte aus dem Studium im konkreten Unternehmenskontext an und schulen ihr unternehmerisches Denken. Gleichzeitig ermöglicht das Lab den Transfer aus der Hochschule in das unternehmerische Innovationssystem. Abstimmungscode: H07

Personalisierte Ausbildung: Die Pädagogische Hochschule Heidelberg unterstützt das Gesundheitsunternehmen Roche beim Neudenken der Ausbildung von Fachkräften. Bereits seit 2015 ist sie an der Entwicklung und Implementierung eines personalisierten Ausbildungskonzepts bei Roche in Mannheim beteiligt und begleitet dessen Aufbau wissenschaftlich.
Abstimmungscode: H08

Ecosys4you: Mit dem Projekt erprobt die Westfälische Hochschule Gelsenkirchen, Bocholt, Recklinghausen einen innovativen Bildungsansatz: Unternehmerische Ökosysteme werden als Bildungsakteure verstanden, die Unternehmertum nicht nur lehren, sondern aktiv mitgestalten. Dabei werden gezielt Akteure aus der Privatwirtschaft in die Entwicklung und Umsetzung verschiedener Bildungsformate integriert.
Abstimmungscode: H09

GA & ZEISS Foresight Challenge: An der Graduiertenakademie der Technischen Universität Dresden entwickeln Promotionsstudentinnen und -studenten sowie Postdocs Zukunftsszenarien, die beschreiben, welchen gesellschaftlichen Mehrwert ihre Forschung in einigen Jahrzehnten bringen kann. Hier lernen sie dafür vom Unternehmenspartner ZEISS wichtige Zukunftsfähigkeiten in Vorausschau und Kommunikation.
Abstimmungscode: H10

Campus Future Driveline: Es ist eine Initiative der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm (Ohm), der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und des Nutzfahrzeugherstellers MAN Truck & Bus (MAN). Direkt auf dem Werksgelände von MAN in Nürnberg gelegen, bietet dieses Joint Lab modernste Technik für die Erforschung von Batteriesystemen und Brennstoffzellen. Abstimmungscode: H11

Prozesslernfabrik CiP: In der Lernfabrik wird ein industrieller Wertstrom realitätsnah abgebildet, das heißt der gesamte Produktionsablauf, von der Auftragserteilung bis zur Auslieferung eines Produkts. Ziel des Angebots der Lernfabrik ist es, Studierende und Praktiker aus Unternehmen zu befähigen, wertschöpfende und nicht-wertschöpfende Schritte in einer Produktion zu unterscheiden, Verschwendung zu beseitigen und Abläufe effizienter zu gestalten.
Abstimmungscode: H12

Die SMS-Nummer für die Abstimmung lautet: 0177 178 22 77. Zur Stimmabgabe ist als SMS-Inhalt ausschließlich der Abstimmungscode anzugeben, der aus dem Buchstaben H und zwei Ziffern besteht. Für den Versand der SMS entstehen keine zusätzlichen Gebühren, sondern lediglich der Preis für eine SMS laut dem Tarif des jeweiligen Mobilfunkproviders, den die oder der Abstimmende an den Provider zu entrichten hat.

Pro Mobilfunknummer wird nur eine Stimme gezählt. Es werden ausschließlich die Stimmen gezählt, die während des Abstimmungszeitraums von Dienstag, 13. Januar 2026, 12:00 Uhr, bis Mittwoch, 14. Januar 2026, 12:00 Uhr, abgegeben werden.

Hochschulperlen sind innovativ und beispielhaft für andere Bildungs- und Forschungsinstitutionen. Doch oft werden sie außerhalb der eigenen Hochschule oder Einrichtung kaum wahrgenommen. Um das zu ändern, stellt der Stifterverband jeden Monat ein herausragendes Projekt als Hochschulperle des Monats vor.

Weitere Informationen zu den Projekten und zur Abstimmung unter

Pressekontakt:
Peggy Groß
Pressesprecherin des Stifterverbandes
T 030 322982-530

Der Stifterverband ist eine Gemeinschaft von rund 3.500 engagierten Menschen, Unternehmen und Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Ziel seiner Arbeit ist, Bildung und Wissenschaft neu zu denken und zu gestalten, um die Innovationskraft der Gesellschaft nachhaltig zu stärken. Als zentraler Impulsgeber analysiert er aktuelle Herausforderungen, fördert Modellprojekte und ermöglicht deren Verbreitung in vielfältigen Netzwerken. Er vernetzt Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, entwickelt gemeinsam Ideen und stößt politische Reformen an. In seinem Wirken konzentriert er sich auf zwei Handlungsfelder: Bildung und Kompetenzen sowie Kollaborative Forschung und Innovation.

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