(openPR) Das Seminar „CreatorSpaces in der Grundschule“ reagiert auf veränderte Anforderungen an Lehrkräfte in einer Kultur der Digitalität. Ziel ist es nicht, isolierte digitale Fertigkeiten zu vermitteln, sondern Studierende darauf vorzubereiten, unterrichtliche Lernprozesse in einer dynamischen, digital geprägten Gesellschaft professionell zu gestalten. Im Zentrum steht die Entwicklung einer Haltung, die es angehenden Lehrkräften ermöglicht, mit Offenheit, Reflexionsfähigkeit und Gestaltungswillen auf neue pädagogische Herausforderungen zu reagieren. „Das Seminar CreatorSpaces ermöglicht individuelle Lösungswege zu selbst gesteckten Zielen“, wie es eine Seminarteilnehmerin formulierte.
Zentrales Element des Seminars bildet die projektorientierte Arbeit der Studierenden an sogenannten Creator Bags – thematisch fokussierte Rucksäcke mit Materialien, Medien und Unterrichtskonzepten, die projektorientiertes Arbeiten in CreatorSpaces der Grundschule ermöglichen. Das Seminar folgt konsequent der Leitidee, dass professionelle Lehrkräftebildung nicht auf die Erfassung eines Ist-Standes von Kompetenzen zielt, sondern auf die Befähigung zur kontinuierlichen professionellen Weiterentwicklung. Die Studierenden wählen Thema und didaktisches Konzept eigenständig und durchlaufen dabei in ihrer Arbeit einen mehrphasigen Entwicklungsprozess von der Ideensammlung und erste Prototypen, über die Präsentation und Diskussion im Plenum sowie die Konkretisierung und prototypische Umsetzung bis zum abschließenden Gallery Walk mit externen Expertinnen und Experten aus Bildungspraxis und Bildungsadministration.
Beteiligt am Gallery Walk und der Förderung der Studierenden waren u. a. Schul- und Kindergartenausstatter Betzold, das Kreismedienzentrum Ostalb, die Landesanstalt für Kommunikation sowie weitere regionale Bildungsakteure. Ziel ist es, qualifiziertes Feedback aus der Praxis zu ermöglichen und zugleich die regionale Vernetzung der Hochschule zu stärken.
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