(openPR) Wachsende Nachfrage und Umnutzungspläne stimmen Frankfurter Büroimmobilienmarkt positiv
Frankfurt, 11. April 2007 – Der Aufschwung am Frankfurter Gewerbeimmobilienmarkt hält dank positiver Wirtschaftsstimmung an. „Ein Großteil der Neuanmietungen im ersten Quartal 2007 ging auf Expansionen zurück“, so Oliver Gresens, Senior Consultant Office im Frankfurter Regionalbüro der Dr. Lübke GmbH. Aktuell seien nur noch wenige Top-Flächen unter 1.000 m² in Premiumlagen verfügbar. Als Alternative rät Gresens zum Westend. Aber auch sanierte Bestandsimmobilien würden für Suchende in den nächsten Jahren interessanter werden. Der Zukunft sieht Gresens positiv entgegen. Zwar sei die Mainmetropole noch nicht reif für den neuen „Hochhausrahmenplan“, jedoch ließe sich die Leerstandsquote durch gezielte Umnutzung nicht mehr vermarktbarer Gebäude wieder in Richtung des einstelligen Bereiches reduzieren.
Unter den 20 größten Vermietungen im ersten Quartal 2007 hat kein Unternehmen in Frankfurt seine Fläche verkleinert. „Die meisten haben expandiert und setzen damit den Trend aus 2006 fort“, erläutert Gresens. Bereits im vergangenen Jahr sind 47 Prozent der Firmen aufgrund eines höheren Raumbedarfs in Frankfurt umgezogen (Quelle: „Trendguide Büroanmietungen Frankfurt“, Dr. Lübke GmbH).
Auch könnten es sich wieder mehr Unternehmen leisten, aus dem meist günstigeren Umland, wie Dreieich, Langen oder Neu-Isenburg, zurück in die City zu ziehen.
Run auf Premium-Lagen
„Hochwertige Flächen in 1A-Lage werden jedoch heiß gehandelt und zusehends knapper.“ Gerade Flächen unter 1.000 m² seien an Top-Standorten, z.B. dem Bankenviertel, kaum noch zu bekommen. Objekte wie das „westendFirst“ sind mittlerweile vollvermietet und auch im „MainBuilding“ werden kleinere Flächen knapp.
Dabei ist die Lage für viele Unternehmen das ausschlaggebende Argument bei der Anmietung. Fast zwei Drittel der Firmen, die im letzten Jahr innerhalb der Mainmetropole umgezogen sind, nennen dies als Hauptkriterium für ihr neues Büro (Quelle: „Trendguide Büroanmietungen Frankfurt“).
„Neben dem klassischen Finanz- und Beratungssegment können es sich auch immer mehr IT- und sonstige Dienstleistungsunternehmen leisten, nach Flächen in exklusiver Innenstadtlage zu suchen.“
Spitzenmieten steigen weiter
Dabei hätten die Preise in der City laut Gresens zum Jahreswechsel weiter angezogen. „Die Spitzenmiete beträgt mittlerweile ca. 36,00 Euro/m². Und auch die Effektivmiete hat die 30,00 Euro/m²-Marke bereits überschritten“, so Gresens. Parallel seien B- und C-Lagen teurer geworden. So ist beispielsweise die Höchstmiete in der Hanauer Landstraße in den vergangenen Monaten von 12,00 auf 14,00 Euro/m² geklettert.
„Mein Tipp an alle, die sich das Bankenviertel nicht leisten wollen oder können, ist das Westend. Es bietet Citynähe und 1A-Anbindung zu moderaten Preisen.“
Eine weitere Alternative käme im Laufe des nächsten Jahres auf den Markt: Veraltete Bestandsimmobilien, die gerade hochwertig saniert werden. So wie das „Romeo & Julia“ in der Ulmenstraße. „Im Vergleich zu Neubauten profitieren Mieter nicht nur von geringeren Preisen, sondern oft auch von besseren Stellplatzschlüsseln.“
Umnutzungen sind die Zukunft
Dem aktuell diskutierten Frankfurter „Hochhausrahmenplan“ steht Gresens kritisch gegenüber. „Der Markt ist derzeit noch nicht in der Lage, ein neues Flächenangebot in diesem Ausmaß zu absorbieren, sondern ist noch damit beschäftigt, Objekte aus der letzten großen Bauphase in Frankfurt zu vermarkten.“
Trotz des bundesweit höchsten Leerstandes sieht Gresens den nächsten Jahren positiv entgegen. „Ein Drittel der freistehenden Büros ist zwar veraltet und nicht mehr vermarktbar, viele dieser Objekte eignen sich jedoch für eine Umnutzung in Wohn- oder Hotelimmobilien. Dadurch könnte sich der Leerstand mittelfristig deutlich in Richtung des einstelligen Bereiches reduzieren“.
Durch den geplanten Flughafenausbau und die zentrale Lage werde die Mainmetropole weiterhin deutschlandweit auf Platz eins und in Europa unter den Top3-Standorten bleiben.
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