(openPR) Flächenumsatz vergleichsweise stabil, deutlicher Mietpreisrückgang
• Büroflächenumsatz ging gegenüber 2008 um etwa 22 % auf 541.700 m² zurück
• Sowohl Spitzen- als auch Durchschnittsmiete gaben im Jahresverlauf um 9,2 % auf 20,70 EUR/m² bzw. 10,91 EUR/m² nach
• Leerstandsquote ging geringfügig auf 7,8 % zurück
Die Wirtschafts- und Finanzkrise hinterließ auch am traditionell stabilen Berliner Büromarkt deutliche Folgen. Dennoch: „Die Bundeshauptstadt erwies sich im Hinblick auf den Flächenumsatz als der robusteste der fünf großen deutschen Büromärkte“, weiß Christian Leska, Managing Director Office Agency bei Savills am Standort Berlin, zu berichten. Mit 541.700 m² wurde der Flächenumsatz des Jahres 2008 um etwa 22 % verfehlt. Zu den größten Nachfragern zählten neben der öffentlichen Hand (ca. 26 % Anteil am Gesamtumsatz) auch Beratungs- und Schulungsunternehmen (ca. 21 %) sowie Unternehmen aus der Kommunikations-, Verlags- und Medienwirtschaft (ca. 20 %).
Infolge der relativ schwachen Flächennachfrage gingen auch die Mieten spürbar zurück: Sowohl die Spitzen- als auch die Durchschnittsmiete gaben um etwas mehr als 9 % nach. Im Jahresdurchschnitt wurden für Top-Objekte in besten Lagen Mieten von etwa 20,70 EUR/m² erzielt. Das durchschnittliche Mietniveau am Berliner Büromarkt betrug 10,91 EUR/m².
Das Flächenfertigstellungsvolumen fiel im abgelaufenen Jahr mit ca. 109.300 m² vergleichsweise gering aus und trug zur Stabilität des Marktes bei. Die Leerstandsquote ging im Jahresverlauf leicht auf 7,8 % zurück. Zum Jahresende standen damit ca. 1,45 Mio. m² Bürofläche leer.
Im laufenden Jahr sowie für das Jahr 2011 kann mit einem Anstieg des fertig gestellten Projektvolumens gerechnet werden. Vor dem Hintergrund der anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen ist deshalb davon auszugehen, dass die Mieten auch weiterhin unter Druck bleiben. Der Flächenumsatz 2010 wird wahrscheinlich etwa das Niveau des Vorjahres erreichen.




