(openPR)
Hintergrund
Transaktionsmonitoring ist ein zentrales Instrument im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Finanzinstitute bewegen sich dabei in einem Spannungsfeld zwischen strikten regulatorischen Vorgaben und der Notwendigkeit, Systeme effizient und wirksam zu gestalten. Klassische regelbasierte Ansätze stoßen zunehmend an ihre Grenzen, während neue technologische Lösungen, insbesondere Machine Learning, an Bedeutung gewinnen. Vor diesem Hintergrund findet am 9. Oktober 2025 eine Online-Masterclass statt, die sich intensiv mit den Anforderungen, Herausforderungen und modernen Lösungsansätzen befasst
Inhalte der Masterclass
Die Veranstaltung vermittelt zunächst einen Überblick über den aktuellen regulatorischen Rahmen. Dabei wird die Bedeutung der Risikoanalyse als Kernelement des Transaktionsmonitorings hervorgehoben. Teilnehmende erhalten Einblicke in die gesetzlichen Vorgaben und lernen zentrale Bausteine eines wirksamen Frameworks kennen, das sowohl rechtlichen Anforderungen als auch praktischen Anforderungen gerecht wird.
Darüber hinaus werden etablierte Ansätze und Methoden für Transaktionsmonitoring-Systeme beleuchtet. Regelbasierte Modelle werden den Möglichkeiten datengetriebener Verfahren gegenübergestellt, wobei insbesondere die Chancen und Risiken von Machine-Learning-Anwendungen diskutiert werden. Praxisbeispiele zeigen auf, wie erweiterte Datenquellen, etwa durch bankenübergreifende Kooperationen, die Leistungsfähigkeit von Monitoring-Modellen erhöhen können.
Praxisbezug und Interaktivität
Die Masterclass kombiniert rechtliche und technische Grundlagen mit interaktiven Übungen. In Gruppenarbeiten werden typische Herausforderungen im Alltag des Transaktionsmonitorings aufgegriffen, aktuelle Problemfelder analysiert und mögliche Lösungsansätze entwickelt. Ein besonderer Fokus liegt auf der Frage, wie (teil-)automatisierte Fallbearbeitung sinnvoll integriert werden kann, um Effizienz und Qualität gleichermaßen zu steigern. So entsteht ein ganzheitliches Verständnis, das juristische und technologische Perspektiven zusammenführt.
Zielgruppe und Nutzen
Die Veranstaltung richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die bereits über praktische Erfahrung im Bereich Anti-Financial Crime und Transaktionsmonitoring verfügen. Teilnehmende profitieren von der Möglichkeit, regulatorische Anforderungen fundiert einzuordnen, praxistaugliche Lösungsansätze kennenzulernen und die Chancen neuer Technologien gezielt für ihre Arbeit zu nutzen. Nach Abschluss sind sie in der Lage, bestehende Systeme kritisch zu bewerten, deren Weiterentwicklung zu gestalten und zukunftssichere Strategien im Transaktionsmonitoring umzusetzen.
Weitere Informationen zu diesem Seminar finden Sie auf der Website der Akademie Heidelberg.













