(openPR) Die Zahl der stillenden Mütter in Deutschland ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. So werden doppelt so viele Kinder wie vor zehn Jahren noch nach sechs Monaten ausschließlich mit Muttermilch gestillt. Das geht aus einer neuen Studie mit dem Titel "Stillverhalten in Bayern" des bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hervor. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Donnerstagausgabe) berichtet, ist zugleich die Zahl der Frauen, die ihre nur zwei Wochen alten Neugeborenen nicht stillen, von 15 auf zehn Prozent gesunken. Mittlerweile wird fast jedes zweite Halbjährige länger als sechs Monate mit Muttermilch gefüttert. Allerdings neigt, wie auch eine nicht ganz abgeschlossene Untersuchung in Berlin zeigt, noch immer ein Teil der Mütter dazu, schon nach wenigen Tagen oder Wochen mit dem Stillen aufzuhören. Die häufigsten Gründe sind Stillprobleme, die bequemere Flaschenfütterung, Berufstätigkeit, Stress im Haushalt oder mit den Geschwistern des Neugeborenen. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" weiter schreibt, wird nach einem halben Jahr noch jedes vierte Kleinkind ausschließlich mit Muttermilch gestillt. Eine Vergleichsstudie aus den Jahren 1996/1997 hatte ergeben, dass nur gut zehn Prozent der Frauen nach sechs Monaten nur mit Muttermilch füttern. Die Zahl der Mütter, die nach sechs Monaten überhaupt nicht stillen, ist in den vergangenen zehn Jahren von 52 auf heute 39 Prozent gesunken.
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