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Die Marksburg in 3D

24.07.202512:42 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Die Marksburg in 3D

(openPR) Am 15. Juni 2025 besuchte der rheinland-pfälzische Innenminister Michael Ebling die Marksburg in Braubach, um sich über den aktuellen Stand der digitalen Erfassung der Burganlage zu informieren. Das Projekt wurde vom Kompetenzzentrum Kulturlandschaft digital (KuLaDig) in Kooperation mit der Deutschen Burgenvereinigung e. V. initiiert. Ziel ist es, die Marksburg vollständig digital zu vermessen und die gewonnenen Daten nachhaltig nutzbar zu machen – für wissenschaftliche Forschung, touristische Vermittlung und die bauverwalterische Betreuung, auch im Kontext der Bundesgartenschau 2029.

Die Vermessungsarbeiten wurden im Rahmen einer Masterarbeit von Sarah Hillen, Studentin des Studiengangs Geoinformatik und Vermessung an der Hochschule Mainz, mit einem 3D-Laserscanner durchgeführt. Sven Kaulfersch war für die luftgestützten Aufnahmen durch eine Drohne zuständig. Prof. Dr. Florian Schill, welcher die Masterarbeit betreut, erläuterte im Wappensaal der Marksburg die technischen Details: „Der mobile Laserscanner wird als Rucksacksystem durch das Messobjekt getragen, während dieser bis zu 550.000 Punkte pro Sekunde erfasst. Die so entstehende Punktwolke wird am Computer ausgewertet und durch statische Scans ergänzt. Die Drohnenfotos liefern neben Farbinformationen auch fehlende geometrische Daten der Dächer und nicht zugänglicher Bereiche des Geländes. Ergebnis ist ein qualitätsgesichertes dreidimensionales Abbild der Marksburg.“

Ergänzt wurden seine Erläuterungen durch Christian Deichmann und Philipp Schäfer vom BIM.Labor der Hochschule Mainz. Sie führten ein digitales Modell der Burg vor, indem wichtige Merkmale, historische Ereignisse und Dokumente mit den entsprechenden Bauwerksteilen verknüpft werden können.

„Die Digitalisierung unseres kulturellen Erbes ist eine zentrale Aufgabe unserer Zeit – sie sichert wertvolles Wissen für kommende Generationen und eröffnet zugleich neue Perspektiven für Forschung, Vermittlung und Schutz historischer Bauwerke. Das Projekt an der Marksburg zeigt eindrucksvoll, wie moderne Messtechnik dazu beitragen kann, ein einzigartiges Kulturgut digital zu bewahren und zugleich für Tourismus, Wissenschaft und Denkmalpflege nutzbar zu machen. Es ist ein starkes Beispiel für zukunftsgerichtete und interdisziplinäre Zusammenarbeit“, sagte Innenminister Michael Ebling beim Besuch in Braubach.

Die Marksburg ist die einzige nie zerstörte Höhenburg am Mittelrhein und ein Symbol für die historische Burgenlandschaft in Rheinland-Pfalz sowie für das europäische Kulturerbe. Die digitale Vermessung stellt einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung und Sichtbarmachung dieses herausragenden Bauwerks dar.

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