(openPR) (Speyer) Das Altpörtel war das älteste Stadttor von Speyer und ist mit seinen 55 Metern Höhe eines der höchsten und bedeutendsten Stadttore Deutschlands. Glücklicherweise überstand der Turm die Stadtzerstörung im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1689 und blieb als einer der wenigen Überreste der mittelalterlichen Stadtbefestigung erhalten. Mit einem (Rhein)taler ist die Besichtigung kostenlos.
(Worms) Weiter den Rhein hinab geht es nach Worms. Gemeinsam mit Bernd Leitner, Chef des Verkehrsvereins Worms, wurde das Motiv „Martin Luther“ entwickelt. Diese Medaille zeigt Martin Luther nach dem Entwurf des Denkmals von Ernst Rietschel. Dieser Rheintaler erinnert an den Reichstag zu Worms im Jahre 1521. Bekanntlich lies Karl V Martin Luther vor den Reichstag zitieren, wo er letztmalig verhört wurde und seine Thesen widerrufen sollte.
Da Martin Luther in den zwei Verhandlungen am 17. und 18. April jeglichen Widerruf ablehnte, wurde über ihn die Reichsacht verhängt. Gleichzeitig wurde er durch die päpstliche Bannbulle exkommuniziert „Hier stehe ich, ich kann nicht anders“ soll er gesagt haben. Auch dieses Zitat ist auf den Taler geprägt. Der Erlös dient teilweise dem Erhalt des bekannten Denkmals. In Worms ist der Taler bei der Touristinformation, bei der Wormser Zeitung und der Volksbank Worms-Wonnegau erhältlich. Wer in Worms an einer Stadtführung teilnehmen möchte, mit dem Rheintaler ist das kostenlos.
(Oberwesel) Das kleine romantische Städtchen ist die „Stadt der Türme und des Weins“ und wirklich sehenswert. Und damit ein Ausflug nach Oberwesel unvergesslich bleibt, erhalten die Besitzer eines Rheintalers einen hochwertigen Abdruck eines Stiches aus dem 18ten Jahrhundert kostenlos überreicht, der sonst nur käuflich zu erwerben ist. Der Stich zeigt Oberwesel und die Schönburg im 18. Jahrhundert. Gestochen wurde er von J.Ziegler nach einem Bild von Lorenz Janscha. (Format ca. 20*27 cm, farbig)
(Braubach) Die Marksburg ist die älteste Höhenburg am Mittelrhein, die niemals zerstört wurde und sicherlich eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten am Rhein. Tausende Interessierte besuchen die sagenhafte Burg jedes Jahr; was viele nicht wissen: Die Marksburg gibt es sogar zweimal: In Japan. Auf Miyako Island, 300 km südlich der japanischen Pazifikinsel Okinawa steht ein Nachbau der Marksburg. Ursprünglich wollten die Japaner die Marksburg im Jahre 1988 Stein für Stein abreißen und in einem Vergnügungspark wieder aufbauen. Von dieser Idee war die Besitzerin der Burg, die Deutsche Burgenvereinigung, nicht wirklich begeistert und schlug den Japanern vor, auf Miyako Island eine Kopie zu errichten. Und so steht sie nun dort, die Marksburg II. Zwischen Zuckerrohrplantagen und dem türkisblauen Meer, ein gewöhnungsbedürftiger Anblick, wer´s mag... Ansehen kann man sich das im Internet unter http://www.marksburg.de/ueno.htm. Auf „unserer“ Marksburg können Rheintaler mit dem originalen Marksburgmotiv erworben werden. Der Erlös kommt der Erhaltung der Burg zugute. Der Eintritt in die Burg ist mit einem Rheintaler reduziert.
Rheintal e.V.
Martin Vreden
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