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Was wirklich in der Marktstraße geschieht

05.07.202510:26 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Was wirklich in der Marktstraße geschieht
Abends in Loitz: Ruhe, Licht und ein Hund – kein Drama, nur Alltag, der keiner Schlagzeile wert ist. (© DREIFISCH)
Abends in Loitz: Ruhe, Licht und ein Hund – kein Drama, nur Alltag, der keiner Schlagzeile wert ist. (© DREIFISCH)

(openPR) Ein Kommentar aus Loitz

Wer Loitz nicht kennt, hat nichts verpasst, sagen manche. Andere sagen: Gerade hier sieht man, wie aus Unwahrheiten Politik gemacht wird.

Die Marktstraße 151 und 191 - zwei Adressen, die plötzlich mehr Aufmerksamkeit bekommen als jedes Sitzungsprotokoll der Ratsherren.

Zwei Hausnummern - und eine Debatte, die sich immer weiter aufheizt.
Es heißt, dort lebten Menschen, die nicht dazugehören. Die anders sind. Die stören.

Aber wenn man genauer hinsieht, zeigen sich weniger die angeblichen Probleme - als vielmehr die Widersprüche in der ganzen Erzählung, beider Familien: Daus und Pust.

Viele Vorwürfe - keine Verfahren

Zwei Familien, Daus und Pust, behaupten öffentlich:
Die Bewohner:innen der Häuser seien eine Belastung für die Nachbarschaft.

Sie reden von unhaltbaren Zuständen, von Angst und Störung.
Doch wer in die Akten schaut, findet etwas anderes:

  • Keine Ordnungsstrafen
  • Keine laufenden Verfahren
  • Keine Polizeiakten mit Vermerk

Stattdessen: positive Rückmeldungen der Bauaufsicht, normale Wohnverhältnisse, ein durch die Bürger der Stadt registrierter, unauffälliger Alltag.

Mediale Opferrolle - aber aktive Eskalation

Die Tochter von Frau Pust tritt immer wieder öffentlich auf:
Sie schreibt Briefe, spricht in Interviews, verbreitet ihre Sicht über Social Media.

Sie gibt sich als Betroffene. Als Zielscheibe. Als jemand, der sich schützen muss.

Gleichzeitig ist sie die treibende Kraft der Vorwürfe -
nicht zufällig, sondern geplant und wiederholt.

Und: Sie wohnt gar nicht in den betroffenen Häusern.
Das Leben dort kennt sie nur von außen - und erzählt es als dramatische Geschichte.

Die Täter werden zu Opfern - und umgekehrt

Am 16. April 2025 wird ein Hakenkreuz an die Fassade geschmiert.
Wenige Wochen später wird ein Fenster gezielt beschädigt - bei einem ukrainischen Mieter.

Zwei dokumentierte Straftaten. Beide richten sich gegen die Hausgemeinschaft.

Aber die Debatte, die in der Presse und Politik geführt wird, tut so, als ginge die Gefahr von ihnen aus.
Die Täter-Opfer-Rollen verkehren sich.
Und das auf dem Rücken von Menschen, die längst stigmatisiert waren - lange bevor man ihnen zuhörte.

Rechte werden infrage gestellt - obwohl sie geschützt sind

„Die Wohnung ist unverletzlich“, sagt Artikel 13 des Grundgesetzes.

Doch plötzlich wird öffentlich diskutiert, wer sich wie zu verhalten habe -
wer wohin gehört, wer sich anpassen müsse.
Wer sonst gehen solle.

Dabei geht es nicht um tatsächliche Regelverstöße,
sondern um Vorstellungen von Normalität - von Kultur, von Ordnung, von Erwartung.

Und so wird der Schutzraum Wohnung zur Projektionsfläche.

Ein letzter Gedanke

Abends, wenn der Tag langsam zur Ruhe kommt,
geht Dackel Waldi wie immer seine Runde durch die Straßen von Loitz.

Er kennt die Wege, das Rascheln der Büsche, den Weg zur Brücke.
Auch in Richtung Marktstraße zieht es ihn -
ruhig, wie jeden Abend.
Kein Lärm. Keine Schreie. Keine Gefahr.

Die Häuser sind beleuchtet, aus manchen Fenstern flackert Fernsehlicht.
Es riecht nach gekochtem Essen.
Nach Zuhause.

Und genau das ist der Punkt: Wenn selbst der Abend ruhig ist, wenn selbst Waldi ohne Umweg in Richtung Marktstraße trottet, dann wird spürbar: Was hier verteidigt werden muss, ist nicht nur das Grundrecht auf Wohnen - sondern das Gefühl von Nachbarschaft.

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