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Max-Planck-Institute: Rente mit 68 – Und keiner lamentiert

(openPR) Bonn/Berlin – Die Rente mit 67 ist ein äußerst umstrittenes Projekt. Für die Direktoren der bundesweit achtzig Max-Planck-Institute ist auf einen Schlag die Rente mit 68 Pflicht. Doch niemand protestiert bisher vernehmlich dagegen, nun drei Jahre länger arbeiten zu müssen. Im Gegenteil: Viele betrachten die Chance, weiter forschen zu dürfen, sogar als Privileg. „Die meisten Wissenschaftler in führenden Positionen möchten länger arbeiten als bis zum 65. Lebensjahr“, sagte Christiane Nüsslein-Volhard, Direktorin am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen und Nobelpreisträgerin für Medizin. Möglich wurde die Rente mit 68 durch eine entsprechende Änderung des niedersächsischen Hochschulgesetzes, an das die in München ansässige Gesellschaft der Spitzenforscher seit ihrer Gründung 1947 in Göttingen gebunden ist, berichtet Christian Schwägerl in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) http://www.faz.net.



Wieder einmal gehöre die renommierte Institution damit zur „gesellschaftlichen Avantgarde“, so der Autor. „Da die Max-Planck-Gesellschaft sich rühmt, nur die Besten der Besten zu beschäftigen, muss dies nun auch für Menschen mit mehr als 65 Jahren gelten, also für eine Altersgruppe, die auf dem deutschen Arbeitsmark bisher als geistig erstarrt und nicht vermittelbar abgestempelt wurde.“ Udo Nadolski, Geschäftsführer des Düsseldorfer Beratungshauses Harvey Nash http://www.harveynash.de, hofft, dass dies auch ein Signal sein könnte, dass nicht nur für Spitzenforscher gilt: „Es ist klar, dass körperlich sehr schwer arbeitende Menschen mit 65 meist ‚verbraucht’ sind. Doch auf den Großteil der Arbeitnehmer trifft dies ja nicht zu. Warum sollte ein Arbeitnehmer in unserer Dienstleistungsgesellschaft, der seine Arbeit in der Regel vor seinem Computer verbringt, nicht auch bis 68 arbeiten können?“ Selbstverständlich werde dazu nicht jeder gesundheitlich in der Lage sein, aber dies könne man ja auch medizinisch überprüfen lassen. Nadolski verweist auf den aktuellen Executive Recruiter Index von Korn/Ferry http://www.kornferry.com, wonach zahlreiche Führungskräfte eine Zweitkarriere im Rentenalter anstreben. Viele fürchten schlicht Langeweile im Ruhestand, außerdem wollen sie weiterhin produktiv und intellektuell gefordert sein.

Dass ältere Menschen viel lernfähiger sind als vermutet, das belegten auch die Wissenschaftler der Max-Planck-Institute für Bildungsforschung in Berlin und für demographische Forschung in Rostock, so Schwägerl. Eine verlängerte Lebenserwartung müsse „keineswegs eine Sackgasse des Verfalls“ sein.

Medienbüro.sohn
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