openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Streit um Miete für letzte Meile in der Telefonie

29.03.200709:31 UhrMedien & Telekommunikation

(openPR) Telekom verlangt höheres Entgelt – Private Konkurrenz kritisiert Blockade-Politik

Bonn/Düsseldorf. Die Hoffnungen der Deutschen Telekom auf eine höhere Miete für die „letzte Meile" haben sich nach einem Bericht der FAZ anscheinend zerschlagen. „Während der Konzern eine Anhebung auf 12,03 Euro im Monat beantragt hat, erwägt die Bundesnetzagentur nach Angaben aus Branchenkreisen eine Kürzung von derzeit 10,65 in Richtung zehn Euro. Die Frist für das Antragsverfahren endet am Freitag. Die sogenannte Teilnehmeranschlussleitung (TAL) ist das wichtigste Vorprodukt für den Wettbewerb auf dem Telekommunikationsmarkt. Alternative Netzbetreiber sind in aller Regel auf die TAL angewiesen, um mit ihren Breitband- und Telefonangeboten in die Kundenhaushalte zu gelangen. Rund fünf Millionen TAL, etwa dreizehn Prozent aller Anschlüsse, waren nach Angaben der Netzagentur Ende vorigen Jahres an die Konkurrenz vermietet. Der Konzern hält den aktuellen Preis für zu niedrig, weil seine ‚besonderen Lasten für den sozialverträglichen Personalumbau’ darin nicht berücksichtigt seien“, so die FAZ. Der Präsident der Bundesnetzagentur http://www.bundesnetzagentur.de, Matthias Kurth, wolle den Regulierungskurs der Behörde nicht „fundamental" verändern. Der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) http://www.brekoverband.de hatte eine Absenkung der Monatsmiete für die letzte Meile von 10,65 Euro auf unter 9 Euro gefordert.



BREKO-Präsident Peer Knauer sieht eine sachliche Entgeltentscheidung akut bedroht wegen der Einmischung der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, die die Regulierung für einen Beschäftigungsabbau verantwortlich macht: „Die Schuldzuweisungen von Verdi an die Netzagentur sind unerträglich. Die Resolution der Gewerkschaft an die Behörde ist ein Manifest der Fortschrittsverhinderer“, kritisiert Knauer. Durch die im europäischen Vergleich zu hohe TAL-Miete bei gleichzeitig sehr günstigen Konditionen für Wiederverkäufer von Telekom-Produkten sei eine Schlagseite zu Lasten alternativer Infrastrukturanbieter entstanden. Auch aus der Europäischen Kommission kämen inzwischen erste Warnungen, dass das Verhältnis zwischen Dienstewettbewerb im Netz der Telekom und echtem Infrastrukturwettbewerb in Deutschland nicht mehr stimme.

Auch unabhängige Dienstleistungsunternehmen warnen davor, dass die Forderung der Deutschen Telekom auf eine höhere Miete für die „letzte Meile" den Wettbewerb auf dem Telekommunikationsmarkt behindert. „Die Vielfalt der Angebote für die Endkunden kann durch solche Maßnahmen nicht garantiert werden", sagt Omar Khorshed, Vorstandsvorsitzender der Düsseldorfer acoreus AG http://www.acoreus.de, die sich auf Abrechnungen in der Telekommunikation spezialisiert hat. „Auch das Argument der Arbeitsplätze, die durch weiteren Wettbewerb bei der Telekom verloren gingen, zählt hier nicht", hebt Khorshed hervor. Die Telekom solle aus eigener Kraft effizient arbeiten und nicht auf Kosten der Verbraucher, die letztendlich durch höhere Preise die Zeche dafür zu zahlen hätten, dass die weitere Liberalisierung des Marktes blockiert werde.

Medienbüro.sohn
V.i.S.d.P: Gunnar Sohn
Ettighoffer Strasse 26a
53123 Bonn
Germany

Telefon: +49 - 228 - 6 20 44 7
Telefax: +49 - 228 - 6 20 44 75

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 127734
 1325

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Streit um Miete für letzte Meile in der Telefonie“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von medienbüro.sohn

Sascha Lobo und die halbautomatische Netzkommunikation
Sascha Lobo und die halbautomatische Netzkommunikation
Facebook-Browser könnte soziale Netzwerke umpflügen Berlin/München, 27. Februar 2009 - Millionen Deutsche sind mittlerweile in sozialen Netzwerken wie XING, Wer-kennt-wen, Facebook oder StudiVZ organisiert, haben ein Profil und präsentieren sich auf irgendeine Art im Web, ob mit Bildern, kurzen Texten, Blog-Beiträgen oder Links, die sie interessant finden. „Es lässt sich kaum leugnen: Wir sind zum Glück nicht mehr Papst, wir sind jetzt Netz. Die Menschen haben begonnen, wichtige Teile ihres gesellschaftlichen Treibens ins Internet zu verlag…
Finanzbehörden müssen mit Mittelstand innovativer umgehen
Finanzbehörden müssen mit Mittelstand innovativer umgehen
Schnelle Verfahren zur Stundung von Steuern und Anpassung von Vorauszahlungen Berlin, 26. Februar 2009 – Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) bvmw.de fordert die Finanzbehörden und Sozialversicherungen zu einem flexiblen und innovativen Umgang mit kleinen und mittleren Unternehmen auf, die unverschuldet in Not geraten sind und bei denen unerwartete Liquiditätsengpässe auftreten. Eine Möglichkeit bestünde in einfachen und schnellen Verfahren, um Steuern und Sozialabgaben vorübergehend zu stunden oder Vorauszahlungen anzupassen…

Das könnte Sie auch interessieren:

Zoff mit dem Vermieter: Nebenkosten und Mängel sind die häufigsten Streitgründe
Zoff mit dem Vermieter: Nebenkosten und Mängel sind die häufigsten Streitgründe
Bei jedem 8. Mieter krachte es schon mit dem Vermieter – das zeigt eine repräsentative Studie von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale / Häufigste Ursache für Streitigkeiten sind Geld und der Zustand der Wohnung / 88 Prozent der Mieter haben ein ungetrübtes Verhältnis zum Vermieter Nürnberg, 24. Juli 2013. Das Verhältnis zwischen Mieter …
Bild: Streitigkeiten rund ums WohnenBild: Streitigkeiten rund ums Wohnen
Streitigkeiten rund ums Wohnen
… ist erst recht bedroht. In fast einem Viertel aller Zivilprozesse in Deutschland müssen sich die Gerichte mit Wohnraummietsachen beschäftigen. Dass dabei die unmittelbaren Streitigkeiten um Geldbeträge im Vordergrund stehen, belegt eine Statistik des Deutschen Mieterbundes (DMB). Danach sind die Betriebskosten das mit Abstand wichtigste Thema bei den …
Viele Fehler bei der "zweiten Miete"
Viele Fehler bei der "zweiten Miete"
… eine 80 qm-Wohnung bei Anfallen aller Kosten 2822,40 Euro pro Jahr nur für Nebenkosten aufgebracht werden. Experten haben deshalb den Begriff von der "zweiten Miete" geprägt. Wo es um viel Geld geht, sind Streit und Zivilprozesse zwischen Mietern und Vermietern vorprogrammiert. Aktuelle Urteile hierzu finden Sie unter: www.wertplan-nord-immobilien.de
Bild: Arbeit ohne Rechnung - die rechtliche Konsequenz aus der SchwarzarbeitBild: Arbeit ohne Rechnung - die rechtliche Konsequenz aus der Schwarzarbeit
Arbeit ohne Rechnung - die rechtliche Konsequenz aus der Schwarzarbeit
… schreiben. Sowohl für den Arbeitgeber als auch für den Arbeitnehmer birgt dies jedoch gewisse Risiken. Besonders ist dieses Risiko vorprogrammiert, wenn es zwischen den Beteiligten zum Streit kommt und die verbotene Handlung an das Tageslicht kommt. So zeigt es ein Fall, der von dem Amtsgericht München entschieden wurde (Az.: 474 C 19302/15). Aus der …
Schimmel kann 100 Prozent Mietminderung rechtfertigen
Schimmel kann 100 Prozent Mietminderung rechtfertigen
… C 11503/09). Im verhandelten Fall schimmelte es in allen Räumen einer erst im Jahr 2004 gebauten Wohnung. Selbst häufiges Lüften brachte keine Besserung, so dass es zum Streit zwischen Mieter und Vermieter kam. Die Mieter forderten die Beseitigung der Mängel und eine Mietminderung um 100 Prozent. Der Vermieter vertrat die Ansicht, dass das unzureichende …
Bild: Rechte des Vermieters und des Mieters bei WohnflächenunterschreitungBild: Rechte des Vermieters und des Mieters bei Wohnflächenunterschreitung
Rechte des Vermieters und des Mieters bei Wohnflächenunterschreitung
… die im Teilungsplan oder in den Bauplänen angegebenen m²-Zahlen. Lassen Sie die Größe der Wohnung bei Bezugsfertigkeit nachmessen – am Besten von einem Gutachter. Gibt es Streit wegen überhöhter Wohnflächenangaben, kann es auf jeden cm² ankommen. Die 10 %-Grenze ist absolut; es gibt dort keinen Toleranzrahmen. Nach einem aktuellen Urteil des BGH ist …
Was tun wenn der Mieter ein „Streithahn“ ist?
Was tun wenn der Mieter ein „Streithahn“ ist?
… Regeln einzuhalten. Wer sich jedoch kontinuierlich über Mitbewohner beschwert, selbst des Öfteren Lärm verursacht und darüber hinaus Gespräche zur Klärung aufkommender Streitigkeiten kategorisch ablehnt, muss mit einer Kündigung des Mietverhältnisses rechnen. Mieter treffen zahlreiche Pflichten. Sie müssen beispielsweise die Miete pünktlich zahlen, mit …
Bild: KEYMILE: Neue MileGate-Karten für Sprach- und Datendienste auf der „Letzten Meile"Bild: KEYMILE: Neue MileGate-Karten für Sprach- und Datendienste auf der „Letzten Meile"
KEYMILE: Neue MileGate-Karten für Sprach- und Datendienste auf der „Letzten Meile"
… Karten mit um 50 % gesteigerter Portdichte für POTS-Dienste und den Breitband-Internet-Zugang auf der „Letzten Meile". Netzbetreiber unterstützen damit weiterhin traditionelle Telefonie- und Datendienste und können gleichzeitig hochwertige Triple-Play-Dienste anbieten. Die Karten verfügen über 48 Ports und lassen sich frei kombinieren. KEYMILE, einer …
Telefonie und Internet fuer Pariser Sozialwohnungen
Telefonie und Internet fuer Pariser Sozialwohnungen
… RAD macht moderne Telekommunikationsdienste erschwinglich Muenchen, den 31. Mai 2005: Um Kunden mit niedrigen Einkommen mit einem erschwinglichen Zugang zu Internet und Telefonie zu versorgen, setzt der franzoesische Netzbetreiber Erenis auf Technologie von RAD Data Communications (RAD). Der Carrier transportiert Sprachverkehr aus Pariser Sozialwohnungen …
Different Solutions veröffentlicht vTiger Phone Connector für vTiger CRM
Different Solutions veröffentlicht vTiger Phone Connector für vTiger CRM
… der Firma Flintec einen vTiger Phone Connector. Mit dem vTiger Phone Connector, wird das beliebte Open Source CRM System vTiger CRM um die Funktion „Telefonie“ erweitert. Das Flintec Telefonie-Subsystem kann sowohl als „Lokal“-Lösung als auch als „Netzwerk“-Lösung eingerichtet werden. Flintec bietet die Telefonie-Lösung zum Kauf bzw. zur Miete und auch …
Sie lesen gerade: Streit um Miete für letzte Meile in der Telefonie