(openPR) Angesichts der immer komplexer werdenden Herausforderungen im Bereich der Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierungsprävention bietet der Workshop „Geldwäsche Fallbeispiele: Aktuelle Fallbeispiele und Geldwäsche-Typologien“ den Teilnehmerinnen eine fundierte und praxisnahe Weiterbildung. Ziel des Seminars ist es, den Verantwortlichen in den Unternehmen die neuesten Anforderungen und Entwicklungen in diesem sensiblen Bereich verständlich zu machen und ihnen praktische Werkzeuge an die Hand zu geben, um Verdachtsfälle richtig zu erkennen und zu melden.
Mit den von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) im Rundschreiben 1/2014 veröffentlichten Ausführungen zum Verdachtsmeldewesen nach § 11 GWG (Geldwäschegesetz) ist den Verpflichteten klar geworden, wie hoch die Anforderungen an die Verdachtsmeldungen in Bezug auf Zeitpunkt, Umfang und Hintergrund sind. Neben den Auflagen der Aufsichtsbehörden müssen auch die qualitativen Anforderungen der Ermittlungsbehörden erfüllt werden. Dies stellt die Verantwortlichen vor komplexe Fragestellungen, insbesondere hinsichtlich des Informationsgehalts einer Verdachtsmeldung, der relevanten Kriminalitätsphänomene und der rechtlichen Erfordernisse.
Strafrechtliche Grundlagen und aktuelle Gesetzesnovellen
Ein wesentlicher Teil des Workshops widmet sich den strafrechtlichen Grundlagen zur Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Dabei werden die Anwendungsbereiche der relevanten Paragrafen des Strafgesetzbuches (§§ 89 c, 261, 263 ff StGB) detailliert besprochen. Die Teilnehmer erhalten Einblicke in die neuesten Gesetzesnovellen und Verordnungen, die die Strafverfolgung in diesem Bereich betreffen. Insbesondere werden aktuelle Entwicklungen und die Bedeutung der Zahlungskontenrichtlinie sowie des Basiskontos behandelt, die eine vereinfachte Identifizierungspflicht für bestimmte Kontotypen festlegen.
Verdachtsgenerierung und praktische Fallbeispiele
Ein zentraler Bestandteil des Workshops ist die Verdachtsgenerierung im Unternehmen. Die Teilnehmer lernen, welche Informationen im Verdachtsgenerierungsprozess für die Einleitung einer Geldwäscheverdachtsmeldung von Bedeutung sind und wie sich der weitere Verlauf einer solchen Meldung darstellt. Hierzu werden Fallbeispiele aus der Praxis herangezogen, die verschiedene Delikte wie Betrugshandlungen im Zahlungsverkehr, Betrug zum Nachteil öffentlicher Stellen, Identitätsdiebstahl, Terrorismusfinanzierung, Delikte im Vereinswesen, Schneeballsysteme sowie Phishing und deren Zusammenhang mit Geldwäsche behandeln.
Diese praxisnahen Beispiele dienen dazu, den Teilnehmern ein tieferes Verständnis der verschiedenen Geldwäsche-Typologien und Kriminalitätsphänomene zu vermitteln. Gleichzeitig werden Lösungsansätze und Best Practices vorgestellt, die den Umgang mit Verdachtsmeldungen im Unternehmensalltag erleichtern.
Programmüberblick
Das Seminar beginnt mit einem allgemeinen Überblick über die strafrechtlichen Grundlagen zur Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung, gefolgt von einer ausführlichen Behandlung der aktuellen Gesetzesnovellen und Verordnungen. Der zweite Teil des Workshops konzentriert sich auf die Verdachtsgenerierung und praxisnahe Fallbeispiele. Zu den behandelten Delikten gehören unter anderem:
- Betrugshandlungen im Zahlungsverkehr
- Betrug zum Nachteil öffentlicher Stellen
- Identitätsdiebstahl und Terrorismusfinanzierung
- Delikte im Vereinswesen
- Schneeballsysteme
- Phishing und Geldwäsche
Detaillierte Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier auf der Website.













