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Tierrechtler warnen vor Pelzen aus Hunde- und Katzenfellen

22.03.200712:19 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Anlässlich der beginnenden internationalen Pelzmesse „Fur & Fashion“ in Frankfurt/Main weist der Bundesverband Menschen für Tierrechte darauf hin, dass in Deutschland immer noch Hunde- und Katzenfelle vertrieben werden. Der Verband fordert ein gesetzliches Verbot.

Hunde- und Katzenfelle werden zahlreich nach Deutschland importiert und so gefärbt und bearbeitet, dass ihre Herkunft nicht erkennbar ist. Zudem müssen sie nicht eindeutig gekennzeichnet sein. Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte betont: „Viele Verbraucher wissen nicht, dass sie Hunde- oder Katzenfelle am Kragen tragen oder z. B. als flauschigen Schlüsselanhänger mit sich führen.“

Der Bundesverband kritisiert, dass die EU zwar ein Importverbot von Hunde- und Katzenfellen verabschieden will, doch Ausnahmeregelungen plant. Diese sollen gelten für Felle von Tieren, die nicht primär zur Fellgewinnung gehalten und getötet werden. Das sind z. B. Hunde und Katzen aus Versuchstierzuchten oder aus asiatischer Fleischproduktion. Dem Missbrauch würde dadurch Tür und Tor geöffnet; davon abgesehen seien solche Produkte ethisch verwerflich. Der Bundesverband fordert daher von der Bundesregierung, diese Ausnahmen zu verhindern und auf EU-Ebene ein konsequentes Verbot durchzusetzen. Darüber hinaus solle die Bundesregierung zügig auch ein nationales Importverbot umsetzen.

Unabhängig von der politischen Entwicklung rufen die Tierrechtler jeden Verbraucher und jedes Bekleidungsunternehmen auf, Pelzprodukte ausnahmslos zu boykottieren. „Ob Felle von Hunden und Katzen oder von Nerzen, Füchsen oder Marderhunden – Pelz bleibt Qual und Mord für die Mode!“, schließt Simons.

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