(openPR) Erwachsenen- und Familienbildung geht Herausforderungen an
Künstliche Intelligenz, Fachkräftemangel, Digitalisierung fordern die Gesellschaft heraus. Die katholische Erwachsenen- und Familienbildung (KEFB) in Nordrhein-Westfalen kann einen Beitrag leisten, die großen Umbrüche mitzugestalten. Dafür muss sich die Landschaft der Träger und Einrichtungen selbst fit machen.
Dem dient das umfangreiche Digitalisierungsprojekt der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG), das vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert ist. Dieses stärkt die digitalen Strukturen und Kompetenzen ihrer rund 130 Mitgliedseinrichtungen und verknüpft es mit wichtigen Fragen wie Personalgewinnung und Medienkompetenz.
Eine druckfrisch auf den Tisch liegende Broschüre berichtet von Ergebnissen, die für viele Institutionen und Organisationen interessant ist. Thema Fachkräfterekrutierung: Digitale Möglichkeiten einzusetzen, gehöre zum Umdenken in der Personalarbeit. Vor allem müssten die digitalen Lebenswelten des Bewerberfeldes betreten werden, betont Dr. Martin Schoser, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft.
Dynamisch nimmt die Bedeutung von KI zu, auch bei der gemeinwohlorientierten Weiterbildung. Hier wurden Handlungsempfehlungen erarbeitet, wie in der gemeinwohlorientierten Weiterbildung KI integriert und mitgestaltet werden kann. Wesentlich ist die Einbeziehung aller in der Bildungsarbeit Tätigen, um die vielfältigen Perspektiven und Betrachtungsweisen von KI zusammenzuführen.
Auch wurde im Projekt die zentrale Bedeutung digitaler Medien für den Alltag von Familien beleuchtet. Eine verstärkte Medienkompetenz wird für den pädagogischen Alltag auf allen Ebenen und in allen Zielgruppen ein herausragendes Ziel sein müssen. Zentral ist dabei, dass sich Kinder, Jugendliche und Eltern gemeinsam auf den Weg in die digitale Welt machen - und bereit sind, voneinander zu lernen.
Das projektfördernde NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft zeigt in der Broschüre Wegmarken für die digitale Weiterentwicklung in der Erwachsenen- und Familienbildung auf. So biete im novellierten Weiterbildungsgesetz der Innovationsfonds für Weiterbildung die Chance, Digitalisierungsideen umzusetzen bzw. zu erproben.
Einbezogen sind auch Anregungen für die Arbeit der KEFB in den nächsten Jahren, zum Beispiel ausreichend Raum zum Ausprobieren und Fehlermachen zu bieten und Orientierungen für kritisches Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen zu liefern. Zur Verstetigung der Digitalisierung in der Weiterbildung wurden 2023 zudem wieder bedarfsgerechte Supportmaßnahmen für die Einrichtungen und die begleitende und innovationsfördernde Qualifizierungsreihe für Mitarbeitende durchgeführt.
Die Broschüre findet sich unter: https://www.lag-kefb-nrw.de/export/sites/lagkefbnrw/.galleries/downloads/digitalisierung/KEFB_Abschlussbroschuere_2023.pdf










