(openPR) „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit“, sagte Friedrich Schiller vor mehr als 200 Jahren. „Dieses Zitat trifft heute, in Zeiten von Digitalisierung, mitten ins Schwarze.“ sagt Martin Rinck, Managementberater.
Die Digitalisierung treibt Familienunternehmen um. Je nach Blickwinkel ist sie Hoffnungsträger oder Schreckgespenst. Kein Zweifel, die Digitalisierung ist einer der großen Beschleuniger unseres Wirtschaftsgeschehens. Ein Blick auf die fünf digitalen Technologieriesen Apple, Amazon, Facebook, Netflix und die Google-Mutter Alphabet unterstreicht dies.
Allerdings ist Digitalisierung nicht nur eine technologische Veränderung, sondern bewirkt eine Veränderung des unternehmerischen Denkens und Handelns. Prägende Merkmale der Digitalisierung sind hohe Entscheidungsgeschwindigkeit, offene Fehlerkultur und eine strikte Kundenorientierung.
Familienunternehmen besitzen dagegen häufig eine ausgeprägte Fehlervermeidungskultur, die meistens durch strenge Hierarchien und umfangreiche Kontrollmechanismen abgesichert wird. Prozesse werden vorab langfristig geplant, um eine möglichst große Sicherheit zu gewährleisten, dass das anvisierte Ziel auch tatsächlich erreicht wird. Familienunternehmen investieren ihr eigenes Geld. Deswegen spielen die langfristigen Wirkungen ihres Handelns für sie eine große Rolle.
Dagegen ist digitales Handeln schneller und ergebnisoffener. Die Hierarchien sind flach, Fehler werden in Kauf genommen, als Lernfaktor genutzt und rasch korrigiert. Ein Ausgleich zwischen diesen Polen kann geschaffen werden, indem die Ziele und überprüfbaren Meilensteine der Digitalisierungsstrategie klar definiert werden.
Die Veränderungen durch Digitalisierung sind für Familienunternehmen eine zentrale Herausforderung. Die konkrete Umsetzung stellt viele Familienunternehmen jedoch vor erhebliche Schwierigkeiten. Zwar seien sich viele bewusst, dass Notwendigkeit zum digitalen Wandel bestehe. Die Umsetzung konkreter Maßnahmen wird dann oftmals jedoch vernachlässigt.
Martin Rinck unterstützt Familienunternehmen bei den Herausforderungen, beispielsweise bei der Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie, neuer Vertriebswege und Veränderung der Unternehmenskultur. „Ich bin davon überzeugt, das sich die Digitalisierung in den Familienunternehmen durchsetzen wird. Und nur wirklich gute Digitalisierungsstrategien zum erhofften Erfolg verhelfen werden.“ sagt Martin Rinck. Als Familienunternehmen sollte man sich folgende Fragen stellen:
-Welche Faktoren gefährden die Digitalisierung im Unternehmen?
-Welchen Stellenwert hat das Thema Digitalisierung in Ihrer Unternehmensstrategie?
-Gibt es eine einheitliche Vorstellung von Digitalisierung im Unternehmen?
-Wo ist das Thema Digitalisierung im Unternehmen organisatorisch angesiedelt?
Die Praxis zeigt, dass Familienunternehmen, die erfolgreich digitale Prozesse und datengetriebenes Entscheidungsverhalten implementieren, erhebliche Produktivitätsvorteile genießen und von Netzwerk- und Plattformeffekten profitieren.













