(openPR)
Zweitägiges Karlsruher Lebensmittelsymposium brachte Produktion, Handel, Wissenschaft und Politik zum Lernen und zum Dialog zusammen.
Die wichtigen Bausteine für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz waren am 23. und 24.11. Thema beim 8. Karlsruher Lebensmittelsymposium. Hundert Teilnehmende aus dem gesamten deutschsprachigen Raum hörten Vorträge und diskutierten zu aktuellen Risikothemen und deren Risikobewertung, zu neuen Entwicklungen für Risikominimierung und zur praktischen Umsetzung sinnvoller Kontrollen. Unterstützt von einer Industrie-Fachausstellung nahmen die BesucherInnen jede Menge praktisch anwendbarer Informationen mit nach Hause.
„Zwei Tage geballter Expertise zu den Themen Lebensmittelsicherheit und Nachhaltigkeit“ erwartete Karlsruhes Bürgermeister Dr. Albert Käuflein bei der Eröffnung. „Wenn Probleme aufgrund vorausschauender Eigenkontrollmaßnahmen gar nicht erst entstehen, ist uns allen und insbesondere den Verbraucherinnen und Verbrauchern am meisten gedient“, meinte Staatssekretärin Sabine Kurtz vom Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in ihrem Grußwort. Die InitiatorInnen des KALS – die Food Safety Senior Experts - sehen das ebenso und bieten aus diesem Grund die regelmäßige Plattform zum Lernen und Netzwerken in Karlsruhe an. Im Rahmen der zweitägigen Klausur wurden auch in diesem Jahr wieder Hintergrundinformationen zur Lebensmittelsicherheit gegeben. WissenschaftlerInnen berichteten über aktuelle Forschungsergebnisse und deren Einsatzmöglichkeiten. Diskussionen zu krankheitserregenden Keimen und möglichen Vorsorgemaßnahmen, zum Thema Lebensmittelallergene und wie AllergikerInnen besser zu schützen sind, zu Nachweismöglichkeiten für Lebensmittelverfälschungen und auch zum Thema Lebensmittelsicherheitskultur wurden geführt. Lebensmittelfachanwalt Dr. Boris Riemer gab ein Update zur aktuellen Rechtsprechung. Unter der Leitung von Chairman Dr. Gerd Fricke, Vizepräsident des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, wurden Erkenntnisse erarbeitet und Umsetzungsmöglichkeiten gefunden.
Neben der selbstverständlichen Aufgabe, Risiken zu minimieren, wurde auch diskutiert, dass Lebensmittelunternehmen die richtige Grundhaltung benötigen und den Stolz auf die Wertigkeit der Lebensmittelsicherheit stärken müssen. „Nur wer es erreicht, dass Lebensmittelsicherheit zur Gewohnheit wird und dass Maßnahmen auch umgesetzt werden, wenn keiner hinschaut, wird auf Dauer sichere Lebensmittel erreichen.“, erläutert Frau Dr. Andrea Dreusch, die Organisatorin des KALS, „Kultur ist zusätzlich zu gut überwachten Prozessen und guten Schulungen der maßgebliche Baustein der Lebensmittelsicherheit.“. Neben den Sicherheitsthemen widmeten sich die Teilnehmenden in diesem Jahr auch dem Thema Nachhaltigkeit und wie diese zum Beispiel beim Rohstoffeinsatz oder bei Verpackungen umsetzbar ist, ohne die Produktsicherheit zu gefährden.
Tagungspräsident Prof. Dr. Klaus-Dieter Jany, Erster Vorsitzender des Wissenschaftskreis Genomik und Gentechnik e.V. und lange Jahre leitend am Karlsruher Max-Rubner-Institut tätig schloss die erfolgreiche Tagung mit den Worten: „Die Karlsruher Lebensmittelsymposien waren von Anfang an besondere und spezielle Fortbildungsveranstaltungen im weiten Bereich der Lebensmittelsicherheit. Sie sind ein MUSS für Akteure im Lebensmittelsektor geworden!“












