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Voicing Bethanien

01.09.202313:00 UhrKunst & Kultur
Bild: Voicing Bethanien

(openPR) Das Ausstellungs- und Veranstaltungsprojekt Voicing Bethanien nimmt das 50-jährige Jubiläum des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien zum Anlass, einen Blick auf die bewegte Vergangenheit eines Kreuzberger und Berliner Kulturortes zu werfen. Die raumübergreifende Videoinstallation der Künstlerin Sonya Schönberger besteht aus vierzig Interviews mit Menschen, die diesen Ort geprägt haben und aktuell prägen und aus ihrer Erinnerung und vor allem von ihren Leben erzählen. So wird Voicing Bethanien zu einer vielstimmigen und individuell erlebbaren Erzählung über einen internationalen wie lokal verankerten und kommunalen Kunstort in einer Stadt, die immer wieder von rasanten stadtpolitischen und gesellschaftlichen Entwicklungen und Umbrüchen gekennzeichnet ist.

 

Schönbergers Fokus auf individuelle Lebensgeschichten sowie die persönliche Verbindung zur Stadt Berlin bilden den Rahmen dieser Interviewsammlung. Sie ist eine Fortführung ihres Videoarchivs Berliner Zimmer und nimmt diesmal den Kunstraum Kreuzberg/Bethanien zum inhaltlichen Ausgangspunkt für das Projekt.

 

In der nunmehr 50-jährigen Geschichte des Kunstraumes Kreuzberg/Bethanien sind dort zahlreiche Personen und Erzählungen zusammengekommen, die den Berliner Kulturbetrieb nachhaltig geprägt haben und noch heute mitgestalten. Gleichzeitig war und ist der Kunstraum ein Treffpunkt für Menschen, die hier miteinander arbeiten oder gearbeitet haben, und dadurch auch eine gemeinsame Geschichte teilen. Voicing Bethanien ist somit auch eine Bestandsaufnahme einer Stadt und ihrer Kunst- und Kulturszene und zeigt auf, inwieweit diese miteinander verwoben sind, voneinander lernen, sich kontinuierlich verändern und in ihrer Pluralität wie auch Ambivalenz von biografischen Verortungen, Sichtweisen, Meinungen und künstlerischen Zugängen profitieren.

 

Die vierzig eigens für die Ausstellung durchgeführten Interviews werden in den Räumen des Kunstraum Kreuzberg/Bethanien zu sehen sein. Einzelne Videoarbeiten werden dabei in fünf Kapiteln inhaltlich zueinander in Beziehung gesetzt und treten so in einen Austausch miteinander. Dadurch entsteht aus den individuellen Biografien eine mehrstimmige Erzählung über das Zusammenleben und Arbeiten im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und der Stadt Berlin, die gleichzeitig gesellschaftliche Brüche, Probleme und Missstände verhandelt, wie auch Momente und Strukturen von Nachbar*innenschaft und Solidarität sowie den Wille nach Veränderung zelebriert.

 

Interviews mit: Adrian Nabi, Akbar Behkalam, Andrea Binke, annette hollywood, Ante Pavić, Brezel Göring, Çağla Ilk, Christiane Zieseke, Christoph Tannert, Cornelia Reinauer, Dani Hasrouni, Egill Sæbjörnsson, Ewa Stróżczyńska-Wille, Frida Neander Rømo, Gabriele Behnke, Gangolf Ulbricht, Hanna Hegenscheidt, Hannah Kruse, Janina Benduski, Jürgen Zeidler, Karin Baumert, Leonie Baumann, Maarten Janssen, Magda Korsinsky, Marisa Maza, Michael Schönke, Naomi Hennig, Oliver Baurhenn, Rebecca Marquardt, Renate Drews, Ringo, Rosemarie Richter, Safter Çınar, Sophia Tabatadze, Stefanie Endlich, Stéphane Bauer, Susanne Weiß, Thomas Engel, Werner Brunner, Wolfgang Müller

 

Sonya Schönberger ist eine in Berlin lebende Künstlerin, deren Praxis sich mit biografischen Brüchen vor dem Hintergrund politischer oder sozialer Umwälzungen befasst. Quelle ihrer künstlerischen Auseinandersetzung sind die Menschen selbst, die in biografischen Gesprächen über ihr Leben berichten. Aus dieser Arbeitsweise heraus sind eigene Archive entstanden, aber auch bereits existierende, zum Teil gefundene Archive fließen in die Arbeit der Künstlerin ein. Vor fünf Jahren rief sie das Berliner Zimmer ins Leben, ein gegenwärtiges und stetig wachsendes Archiv aus Videointerviews mit Berliner*innen, deren Hintergründe ebenso divers und heterogen sind, wie die Berliner Stadtgesellschaft. Menschen unterschiedlicher Herkunft und Generationen sind Gegenstand der Gespräche: Sie berichten von ihren Biografien und dem, was sie aktuell bewegt. Den Rahmen des Berliner Zimmers bildet die Stadt Berlin. Als gemeinsamer Wohnort und geteiltes Umfeld bildet sie den Ausgangspunkt, um in den Interviews über die eigene Biografie zu sprechen und darüber, wie diese mit der Stadt Berlin verwoben ist. Das Archiv ist auf hundert Jahre angelegt und Teil des Stadtmuseum Berlin.

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