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Bethanien-Südflügel in Selbstverwaltung

11.12.200811:42 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Einladung zur Pressekonferenz der Initiative Zukunft Bethanien
am Freitag, 12.12.2008, 11 Uhr im Bethanien-Südflügel, Mariannenplatz 2a, 10997 Berlin.

Die Initiative Zukunft Bethanien (IZB) legt ein Konzept für ein selbstverwaltetes soziales und kulturelles Zentrum im Bethanien-Südflügel vor, das die Forderungen des Bürgerbegehrens und der BVV-Beschlüsse zum Bethanien umsetzt. Das kann den Durchbruch im langen Konflikt um das Bethanien bringen.



Die Initiative Zukunft Bethanien (IZB) präsentiert am Freitag ihr Konzept für ein selbstverwaltetes, soziales und kulturelles Zentrum im Bethanien. Das Konzept sieht den Zusammenschluss aller Projekte im Südflügel in einem gemeinnützigen Verein und eine umfassende Selbstverwaltung einschließlich der anstehenden Instandsetzungsarbeiten, u.a. durch Eigenarbeit der MieterInnen, vor. Das Modell garantiert eine kostendeckende und zugleich für die nicht-kommerziellen, sozialen und kulturellen Projekte tragbare Miete, ohne auf öffentliche Fördergelder angewiesen zu sein. Somit bietet es eine Lösung für den seit Jahren andauernden Konflikt um das Bethanien.

Dies erscheint derzeit als der einzige Weg, bis Jahresende eine grundsätzliche Einigung über die Zukunft des Bethanien-Südflügels zu erzielen. Diesem Vorschlag haben sich neben den Projekten der NewYorck im Bethanien auch die Heilpraktikschule, Berlin lacht!, das Theaterbündnis Blumenstrauß, die Kita „Kindergruppe Kreuzberg Nord“ im Südflügel und das Interkulturelle AnwohnerInnenforum angeschlossen.

Der aktuell gültige Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg (BVV) vom 27.2.2008 sieht den Ausbau des Bethanien-Südflügels zu einem soziokulturellen Zentrum unter Trägerschaft der Gesellschaft für Stadtentwicklung (GSE) vor. Die seitdem laufenden Verhandlungen mit dem Projektezusammenhang NewYorck im Bethanien kamen bisher zu keiner Einigung. Grund ist vor allem die Höhe der Miete. Während die GSE ca. 9400 Euro pro Monat fordert, kalkuliert die NewYorck mit einer kostendeckenden Miete von 6276 Euro. Derartige Miethöhen können von nicht-kommerziellen sozialen und kulturellen Projekten kaum bewältigt werden. Selbst der Leiter der Druckwerkstatt im Bethanien Mathias Mrowka bezeichnet diese Miethöhen als „sittenwidrig“ und befürchtet die Vertreibung der Kultur aus dem Haus.

Die IZB präsentiert ihr inhaltliches und organisatorisches Konzept auf einer Pressekonferenz am Freitag, den 12.12.2008, 11 Uhr im Bethanien-Südflügel.

Darüber hinaus findet am Donnerstag, dem 11.12.2008 ab 19:30 Uhr im Bethanien-Südflügel eine Diskussionsveranstaltung zur Entwicklung des Bethanien seit dem Bethanien-Bürgerbegehren vor 3 Jahren statt, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

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