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Entwicklung des interkulturellen AnwohnerInnenforums in Berlin-Kreuzberg wird verzögert

25.05.200715:41 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Seit im September 2006 mit einem BürgerInnenbegehren u.a. die Einrichtung des selbstverwalteten interkulturellen AnwohnerInnenforums im Bethanien am Mariannenplatz durchgesetzt wurde, verzögern die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung dessen Umsetzung.



Mit dem erfolgreichen BürgerInnenbegehren zum Bethanien 2006 stimmten mehr als 14000 Menschen mit ihren Unterschriften gegen die Privatisierung und für ein soziales, politisches, kulturelles und künstlerisches Zentrum im Bethanien. Bestandteil des Begehrens war auch die Einrichtung eines selbstverwalteteten interkulturellen AnwohnerInnenforums. Die Bezirksverordnetenversammlung von Friedrichshain Kreuzberg stimmte den BürgerInnenbegehren-Forderungen im September 2006 in ihren Grundzügen zu (BVV-Beschluss: http://www.bethanien.info/pdfs/bvv060904-kompromiss.pdf).

Ende Oktober 2006 gründete sich auf dem 10. Kieztreffen eine offene Gruppe zur Entwicklung des AnwohnerInnenforums. Die Gruppe von Einzelpersonen und Initiativen, viele mit migrantischem Hintergrund und händeringend auf der Suche nach gemeinsam nutzbarem öffentlichem Raum, trifft sich seither wöchentlich. Neben Öffentlichkeitsarbeit wird eine Entwicklungskonzeption für das Forum erstellt, wo u.a. exemplarisch gezeigt wird, wie die Räume durch die AnwohnerInnen entwickelt und in einer Anfangsphase durch bereits interessierte Gruppen genutzt werden können (siehe Konzeptentwurf auf der Webseite). Ein Name für das Forum wurde auch schon gefunden: "sOfa – das Selbstverwaltete Offene Forum der AnwohnerInnen im Bethanien".

Im Dezember 2006 wurde beim Grundstücksservice des Bezirks ein Antrag auf Raumnutzung ab Februar für die Räume E28 und E29 im Bethanien-Vorderhaus gestellt. Der Antrag wurde ignoriert, selbst auf ein Erinnerungsschreiben am 21.01.2007 erfolgte keine Reaktion.

An den seit Februar stattfindenden Runden Tischen zur Entwicklung des Bethanien kommt zur Trägheit der Verwaltung der Unwille der politisch Verantwortlichen. Diese erwarten ein fertiges Konzept, das den AnwohnerInnen aufgestülpt werden kann – und lassen sich nur widerwillig aus ihren gewohnten Denkbahnen herausreißen.

Beim letzten Runden Tisch am 10.5.07 stellte sich dann heraus, dass alle für das interkulturelle AnwohnerInnenforum geeigneten, barrierefrei zugänglichen Räume im Bethanien-Vorderhaus bis November diesen Jahres schon für Zwischennutzungen vergeben worden sind. Bezirksstadträtin Jutta Kalepky und der Leiter des Grundstücksservice Hellmann haben hier trotz ihres Wissens um den BVV-Beschluss zum AnwohnerInnenforum Tatsachen geschaffen, die die Entwicklung des AnwohnerInnenforums verzögern und behindern.
So unter Druck geraten sagten sie zu, sich schnellstmöglich um temporäre Raumübergangslösungen z.B. im Bethanien-Casino zu bemühen. Eine Rückmeldung erfolgte bisher diesbezüglich jedoch nicht und auf Nachfragen unsererseits teilte der Grundstücksservice mit, eine solche Zusage existiere nicht.

Trotz dieser Erfahrungen hoffen wir auf eine Lösung dieser Raumfragen und die Möglichkeit des baldigen Beginns der Entwicklung des interkulturellen AnwohnerInnenforums im Bethanien.

Entwicklungsgruppe des selbstverwalteten interkulturellen AnwohnerInnenforums im Bethanien
Haus Bethanien, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin-Kreuzberg
e-mail: E-Mail
Internet: http://www.bethanien.info/home/anwohnerInnenforum.html

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