(openPR) Die Natur meint es gut mit uns Menschen, denn sie möchte, dass wir Menschen überlebensfähig sind. Dazu haben wir alles Notwendige in die Wiege gelegt bekommen und dazu gehört auch die Angst. So mancher wird sich jetzt fragen, ob er ohne Angst nicht besser durch sein Leben käme. Meine Antwort dazu lautet: Nein.
Die Angst mahnt uns zur Vorsicht. Angst soll uns vor Leichtsinn bewahren. Wenn Sie morgen früh zum Bäcker gehen, um sich frische Brötchen zu holen, dann sollen Sie nicht achtlos über die Straße gehen, sondern besser vorsichtig.
Die Angst von einem Auto erfasst zu werden und im Anschluss wochenlang im Krankenhaus und in der REHA zu verbringen, mahnt uns zur Vorsicht und Umsicht.
Angst bewahrt uns vor Leichtsinn. Sie hindert uns daran, etwas zu tun, was gefährlich sein könnte. Sie fahren mit Ihrem Auto nicht mit100 km/h durch eine geschlossene Ortschaft, weil Sie nicht leichtsinnig sind.
Es ist die Angst, die Sie daran hindert, leichtsinnig zu sein. Sie möchten sich und andere nicht verletzen oder gar töten.
Ihre Angst ist der beste Schutzengel, den Sie sich wünschen können.
Trotzdem gibt es zahlreiche Menschen, die unter Ihrer Angst leiden. Die Statistik behauptet, dass jeder 15. einmal in seinem Leben unter einer Angststörung leidet.
Auf Grund von unvorteilhaften Erfahrungen können sich Ängste auch zu Ihrem Nachteil weiterentwickeln. Dieser Entwicklungsprozess verläuft in der Regel schleichend und ohne dass es dem Betroffenen bewusst wird.
Plötzlich ist sie dann da: die Angst, die uns hindert, Dinge zu tun, die wir eigentlich gern tun möchten.
Auf einmal traut sich beispielsweise eine Person nicht mehr, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit zu fahren. Dieser Prozess beginnt zunächst schleichend und eines Tages ist die Angst so groß geworden, dass es einfach nicht mehr geht.
Die persönliche Not ist dann umso größer, wenn die Angst existenzbedrohend wird. Wie sollen wir unseren Lebensunterhalt verdienen, wenn wir unseren Arbeitsplatz nicht mehr erreichen?
Zunächst entwickeln Menschen ein Vermeidungsverhalten. Um bei unserem Beispiel zu bleiben, fährt die betroffene Person nicht mehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit, sondern mit dem Fahrrad oder dem Auto.
Die Wahrscheinlichkeit ist gegeben, dass auch hier mit der Zeit Probleme auftreten können und die scheinbar erlösende Alternative auch nicht mehr funktionieren will.
Spätestens wenn ein Mensch feststellt, dass er ein Vermeidungsverhalten entwickelt und er oder sie Angst vor der Angst bekommt, liegt eine sogenannte Angststörung vor.
Aber auch diese krankhafte Angst will häufig nur Ihr Bestes. Sie will Sie in diesem Falle womöglich davor bewahren, den ungeliebten Arbeitsplatz immer und immer wieder aufzusuchen, obwohl Sie die Umstände dort nicht mehr ertragen.
Nicht immer sind die Hintergründe einer Angst so offensichtlich wie in diesem Beispiel. Der tatsächliche Grund einer Angst liegt häufig im Verborgenen.
Wichtig ist jedoch, dass Sie Ihre Angst nicht bekämpfen oder besiegen wollen. Ihre Angst ist nicht wie ein Räuber, der plötzlich und unerwartet vor Ihnen steht, auch wenn es Ihnen so vorkommen mag.
Die Angst kommt aus Ihrem tiefsten Inneren. Sie lösen Ihre Angst selbst aus, auch wenn es Ihnen in der Situation nicht bewusst ist.
Wenn Ihre Ängste scheinbar über Ihr Leben bestimmen, dann ist es sinnvoll und auch nötig, sich professionelle Hilfe zu suchen.
Als Heilpraktiker für Psychotherapie bin ich auf die Behandlung von Angst- und Panikstörungen spezialisiert.
In meiner Therapie ist die klinische Hypnose eine tragende Säule. Eine Hypnosetherapie vereint therapeutische Gespräche mit klinischer Hypnose. Daneben können weitere mentale Heilverfahren zu Anwendung kommen.
Ich arbeite in privater Praxis in Braunschweig.
Wenn Sie meine Hilfe als Therapeut benötigen, so nehmen Sie gern und vertrauensvoll Kontakt mit mir auf.
Markus Fetzer
Heilpraktiker für Psychotherapie
Hypnosetherapie | Individualtherapie
www.markus-fetzer.de












