(openPR) Am 08. März 1957 wurde der Landesverband Berlin der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen ins Leben gerufen. Zu den Gründern und ersten Mitgliedern gehörten u. a. Willy Brandt, Otto Bach, Paul Löbe und Prof. Dr. Ernst Fraenkel. Seit nunmehr 50 Jahren richtet sich der Landesverband in Veranstaltungen wie Seminaren und Podiumsdiskussionen – auch in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Verbänden – zu VN-relevanten Themen an die interessierte Berliner Öffentlichkeit. 1999 wurde der LV auf Brandenburg ausgedehnt.
Dr. Christine Kalb, Vorsitzende der DGVN Berlin-Brandenburg unterstreicht: “Gerade in Zeiten des Kalten Krieges und der Berliner Teilung hat der Landesverband unter Teils widrigsten Umständen eine große Bedeutung für Frieden und Zusammenarbeit erlangt. Angesichts von Globalisierung, zunehmenden ethnischen Konflikten, Proliferation von Kernwaffen und internationalen Umweltproblemen bis hin zu drohenden Klimakatastrophen bleibt der Landesverband eine wichtige Stimme der Vereinten Nationen in der nationalen Politik.“
Zu den bekanntesten Veranstaltungen des LV Berlin-Brandenburg der DGVN gehört die Verleihung der Otto-Hahn-Friedensmedaille in Gold. Seit 1988 geht sie an Persönlichkeiten, die einen herausragenden Beitrag zu Frieden und Völkerverständigung geleistet haben. Die bisherigen Preisträger waren u.a. Michail Gorbatschow, Dr. h.c. Simon Wiesenthal, Sir Karl Popper, Lord Yehudi Menuhin, Miriam Makeba, Mary Robinson und Muhammed Ali.
Auch die Kommunikation der UN-Themenjahre sowie die „Internationale Reihe“ sind eine feste Größe geworden. Bei der Internationalen Reihe sprechen Botschafter über die UN-Politik ihres Landes. Die Motive der Info-Kampagnen, die in Kooperation mit Bundesministerien stattfanden, waren in Berlin breit plakatiert: 2004 zum UN-Reisjahr, 2005 zum UN-Sportjahr und 2006 zum UN-Wüstenjahr.
Wichtiger Bestandteil der Aufgaben des LV Berlin-Brandenburg ist die Nachwuchsförderung. Regelmäßig werden etwa Planspiele vor Ort sowie im Rahmen des jährlichen National Model United Nations in New York durchgeführt. Darüber hinaus wurde 1988 die UNi-Gruppe gegründet, die u.a. die Vorlesungsreihe UNIQUE, Schulprojekte und Wochenendseminare organisiert.
Auch in Zukunft wird der Landesverband Berlin-Brandenburg der DGVN interessante öffentliche Veranstaltungen rund um die Vereinten Nationen durchführen und die Menschen in der Region über die Themenvielfalt der VN und ihrer Sonderorganisationen informieren.
2007 steht zugleich im Zeichen der Umwelt und des Klimaschutzes. So starten wir demnächst unsere Informationskampagne zum „Jahr des Delphins 2007“ und führen am 26.03.07 im Berliner Abgeordnetenhaus eine Podiumsdiskussion zum Klimawandel anlässlich der Veröffentlichung des ersten Teils des Weltklimaberichts (IPCC-Bericht) der VN im Februar 2007 durch.
Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums laden wir im Sommer zu einer Fachtagung im Rahmen der feierlichen Mitgliederversammlung ein. Zeitzeugen und langjährige Mitstreiter des LV werden eine historische Bilanz ziehen und die Bedeutung der Gesellschaft in den vergangenen fünf Jahrzehnten beleuchten. Zum Tag der Vereinten Nationen am 24.10.2007 findet dann die große Festveranstaltung statt, an der zahlreiche Persönlichkeiten des Berliner und Brandenburger Lebens teilnehmen.
Am 17.12.2007 steht zudem wieder die Verleihung der Otto-Hahn-Friedensmedaille an, deren diesjährigen Preisträger wir in Kürze bekannt geben können.
Die Gesellschaft hat stets die Unterstützung prominenter Persönlichkeiten erfahren. Seit Gründung des LV waren unter anderem Altbundespräsident Dr. Richard von Weizsäcker (1981-1984), der ehemalige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (1993-1996) sowie die ehemaligen Regierenden Bürgermeister von Berlin Eberhard Diepgen (1985-2001) und Walter Momper (1990-1992) Mitglieder des Präsidiums. Im aktuellen Präsidium befinden sich heute u. a. Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin, Prof. Dr. Gesine Schwan, Präsidentin der Europa-Uuniversität Viadrina in Frankfurt/Oder und Prof. Dr. Kurt Kutzler Präsident der Technischen Universität Berlin.
Weitere Informationen finden Sie unter www.dgvn-berlin.de.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Sachka Stefanova (











