(openPR) Berlin, 16.12.2005
Verleihung mit Gala-Dinner im Grand-Hyatt
Muhammad Ali erhält die diesjährige Otto-Hahn-Friedensmedaille in Gold. Sie wird von der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Lv. Berlin-Brandenburg e.V., verliehen und am 17. Dezember 2005 vom Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit in Berlin an den Preisträger übergeben.
Muhammad Ali wird nach Sandro Pertini, Michail Gorbatschow, Simon Wiesenthal, Sir Karl R. Popper, Hans Koschnick, Lord Yehudi Menuhin, Gerd Ruge, Miriam Makeba und Mary Robinson die zehnte Persönlichkeit sein, die mit der Otto-Hahn-Friedensmedaille geehrt wird. Muhammad Ali erhält diese hohe Ehrung für sein lebenslanges Engagement für die amerikanische Bürgerrechtsbewegung und die weltweite kulturelle und spirituelle Emanzipation der Schwarzen sowie seinen Einsatz als UN-Friedens¬botschafter und setzt so die Reihe der bisher Ausgezeichneten überzeugend fort.
Die Laudatio auf Muhammad Ali wird Jan Philipp Reemtsma halten, der dem Preisträger bereits 1997 ein Buch gewidmet hat: „Mehr als ein Champion – Über den Stil des Boxers Muhammad Ali“.
Die Vorsitzende der DGVN Berlin-Brandenburg, Dr. Christine Kalb, betont: „Der gesamte Vorstand war hoch erfreut, als wir die Zusage Muhammad Alis erhielten, dass er und seine Frau persönlich nach Berlin kommen werden – wir freuen uns sehr ihn in der Stadt zu haben. Besonders freuen wir uns auch, dass wir mit Fred Hürst einen so großzügigen Partner zur Ausrichtung der Verleihung im Grand Hyatt gefunden haben. Die 10. Verleihung der Otto-Hahn-Friedensmedaille ist eine Jubiläums¬veranstaltung und findet im Rahmen eines Gala-Dinners im Grand Hyatt statt“.
Der Ausnahmeathlet Muhammad Ali ist dreifacher Weltmeister im Schwergewicht. 1964 trat er zum Islam über, 1967 kostet seine Kriegsdienstverweigerung ihn die Boxlizenz – 1996 entzündete er das Olympische Feuer in Atlanta. Nach dem Ende seiner sportlichen Karriere erkrankte Muhammad Ali an der Parkinsonschen Krankheit, was ihn in seinem gesellschaftlichen Engagement aber nicht bremsen konnte. Bis zu 200 Tagen im Jahr ist er unterwegs. Muhammad Ali begleitete Medikamententransporte nach Kuba und verhandelte 1990 mit Saddam Hussein erfolgreich über die Freilassung amerikanischer Geiseln 1998 ernannte UN Generalsekretär Kofi Annan Muhammad Ali zum UN-Friedensbotschafter.
Weitere Informationen unter: www.dgvn-berlin.de
Bei Rückfragen: 030/ 8867 8837 oder 0171 - 718 32 31 (Caroline Schwarz)
Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen, LV Berlin-Brandenburg e.V.
Am Karlsbad 4-5
10785 Berlin












