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Stromnetze: Unabhängige Anbieter setzen auf Transparenz
Berlin, 06. März 2007. Die Stromnetze in Deutschland bleiben ein umstrittenes Thema. Nach einem Zeitungsbericht wollen deutsche Stromkonzerne nun mit der Gründung eines multinationalen Netz-Pools hohen Kartellstrafen der Europäischen Union und einem angedrohten Zwangsverkauf der Netze vorbeugen. Bei den unabhängigen Konkurrenten der großen Konzerne löst der Vorschlag nur verhaltene Freude aus.
Robert Mundt, Geschäftsführer der FlexStrom GmbH, begrüßte das in dem Vorschlag offensichtlich enthaltene Bekenntnis zu mehr Wettbewerb: „Wenn für günstige Anbieter und die Stromkunden endlich transparent wird, wie die Netzgebühren kalkuliert und wofür sie verwendet werden, soll uns das nur recht sein“, sagt Mundt. Allerdings ließen die bisherigen Erfahrungen mit den Netzbetreibern nicht allzu viel Optimismus erwarten.
Eine transparente Gestaltung der Netzgebühren ist eine wichtige Voraussetzung für mehr Wettbewerb. Unabhängige Anbieter wie die FlexStrom GmbH sind zwingend auf die Netze der ehemaligen Gebietsmonopolisten angewiesen und zahlen dafür Gebühren. Nach Expertenschätzungen gelten diese in Deutschland als deutlich überhöht. Günstigen Anbietern, wie der bundesweit tätigen FlexStrom GmbH, wird dadurch die Kalkulation attraktiver Angebote deutlich erschwert.
Für FlexStrom-Geschäftsführer Mundt zeigt die aktuelle Diskussion um die Zukunft des Netzbetriebs vor allem, wie wichtig die politische Intervention für mehr Wettbewerb ist. Ohne den radikalen Vorschlag der Europäischen Kommission zum Zwangsverkauf hätte es nie eine Änderung beim Netzbetrieb gegeben, so Mundt. FlexStrom ist sich daher gewiss, dass weitere Interventionen seitens des Bundeskartellamts, der Bundesnetzagentur und der Europäischen Kommission den Wettbewerb auf dem deutschen Strommarkt fördern werden. Geschäftsführer Mundt: „Davon profitieren letztendlich die Verbraucher, denn mehr Wettbewerb führt zu günstigeren Preisen.“
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Dirk Hempel
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