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JuLis sagen „Ja“ zur Hauptschule

04.03.200721:58 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: JuLis sagen „Ja“ zur Hauptschule

(openPR) Aurich. Immer häufiger sorgen Niedersachsen Hauptschulen für Schlagzeilen. Für den Spitzenkandidaten der SPD zur Landtagswahl, Wolfgang JÜTTNER, sind sie „Restschulen“, die abgeschafft werden müssen.

Das sehen die Jungen Liberalen (JuLis), die Jugendorganisation der FDP, im Kreisverband Ostfriesland/Küste anders. Sie fordern jetzt in einem von ihnen erarbeiteten und am Samstag in Aurich beschlossenen ausführlichen Positionspapier die Beibehaltung der Hauptschule im Bildungssystem und die gleichzeitige Aufwertung des Hauptschulabschlusses auf dem Arbeitsmarkt. „Die Hauptschule wendet sich gerade an Schüler, die zur Erreichung des möglichst größten Lerneffekts aufgrund ihrer Neigung und praktischen Begabung, eine praxisorientierte und anschauliche Ausbildung brauchen. Diese Schüler darf man nicht einfach über den Rand des Bildungssystems fallen lassen, wie es die SPD zu wollen scheint“, sagt Oliver Frederik OLPEN, Vorsitzender der ostfriesischen Jungliberalen. Darüber hinaus schaffe die Hauptschule die Grundlage für die Ausbildung zu Facharbeitern, Meistern und Fachkräften in den unterschiedlichsten mittelständischen Berufen. Diese seien das Rückgrad der deutschen Wirtschaft, stellt OLPEN fest.

Die liberale Jugendorganisation sieht in den von der Landesregierung eingeführten Betriebs- und Praxistagen eine hervorragende Chance die Ausbildungsfähigkeit sicherzustellen. Diese und andere berufsorientierte Maßnahmen müssten weiter entwickelt werden, um der Hauptschule ein eigenes unverwechselbares praktisches Profil zu verleihen. OLPEN fordert dabei auch mehr Einsatz der Unternehmen: „Die Wirtschaft hat hier die gesellschaftliche Verantwortung, ausreichend Angebote für Hauptschüler bereitzustellen und ihre Kompetenz sowie Ressourcen in Kooperationen einzubringen.“

Außerdem sehen die JuLis die Notwendigkeit einer Reduzierung der Klassengrößen. „Die Landesregierung muss dabei den von ihr eingeschlagenen Kurs fortsetzen“, sagt die Programmatikerin der Jungen Liberalen, Kerstin MELLES aus Emden. „Auf die Verkleinerung der Schulklassen muss dann eine individuelle Förderung der Schüler fordern, damit eine Durchlässigkeit zwischen den Schulformen gestärkt wird.“ MELLES regt außerdem verstärkte Kooperationen der Berufs- mit den Hauptschulen an. Der Übergang in das berufsbildende Schulwesen müsse erleichtert werden, so die Programm-Chefin der JuLis.

Der FDP-Nachwuchs stellt in einem weiterem Punkt seines Positionspapiers fest, dass es dringend nötig sei, die Identifikation der Jugendlichen mit ihrer Schule zu fördern, um die Lernmotivation zu erhöhen. „Deswegen sind die großen Schulzentren wenig für die Arbeit in der Hauptschule geeignet“, erklärt Gerd-Hermann RAHMANN aus Moorweg, Vorstandsmitglied des ostfriesischen JuLi-Kreisverbandes. „Die Schulentwicklungsplanung soll daher so gestaltet sein, dass auch dauerhaft einzügig geführte Hauptschulen wohnortnah vorgehalten werden können."

Des Weiteren regen die JuLis eine verstärkte Kooperation der Schule mit der Elternschaft an. Dazu zähle auch die Einbeziehung der Eltern in unterrichtliche Vorgänge sowie die Teilnahme an Projekten, Fahrten und sonstigen Veranstaltungen der Schule.

Die Jungen Liberalen aus Ostfriesland wollen ihre Meinung zur Zukunft der Hauptschulen nun auf dem kommenden Landeskongress der JuLis in Lüneburg zur landesweiten Beschlusslage machen. „Wir sind zuversichtlich, dass die Mehrheit des Landesverbandes unsere Ansicht teilt, dass die Hauptschulen wieder mehr politische Unterstützung brauchen“, sagt JuLi-Chef OLPEN. Außerdem würde man damit auch zeigen, dass sich die JuLis hauptsächlich mit ernsten Themen beschäftigen, was in den Medien leider jüngst anders dargestellt worden sei.

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