(openPR) CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla kritisiert den programmatischen Familienbegriff der SPD als "beliebig". Pofalla sagte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Donnerstagausgabe): "In unserer Definition spielt die Elternschaft nach wie vor die entscheidende Rolle. Der Familienbegriff der SPD ist derartig beliebig, dass letztendlich die Familie nach Auffassung der Sozialdemokraten zu einer Wohngemeinschaft degradiert wird." Die CDU stehe für das Leitbild von Ehe und Familie.
Mit dem Verlauf der Debatte über Kinderbetreuung zeigte sich Pofalla zufrieden. "Die überwältigende Unterstützung von den Kirchen bis zu den Wirtschaftsverbänden hat gezeigt: Wir sind auf dem richtigen Weg. Wir sind die Familienpartei in Deutschland", sagte Pofalla. Der parteiinterne Streit war entbrannt, nachdem Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) angekündigt hatte, die Zahl der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren auf 750.000 zu verdreifachen. Pofalla sagte der F.A.Z. weiter: "Es ist ein unschätzbarer Verdienst der Familienministerin, dass wir bei der Kompetenzzuweisung bei der Familienpolitik die SPD zum ersten Mal seit Jahren überholt haben."



