(openPR) Genderfanatiker werden nicht müde in ihrem Bemühen, Geschlechtergerechtigkeit auch in Schrift und Sprache konsequent und mit allen Mitteln durchzusetzen. Das ist im Sinne der Gleichberechtigung durchaus berechtigt und angemessen - und verbessert oft das Verständnis dessen, was geäußert wurde, und füreinander.
Andererseits werden Schrift und Sprache verbogen, ja sogar "vergewaltigt". Wenn man schon dauernd hört und liest: "Bürgerinnen und Bürger", müsste es konsequenterweise auch "Bürger*innenmeister" heißen oder "Teilnehmer*innenliste", "Gast und Gästin". Der männliche Kollege der Krankenschwester könnte zum "Krankenbruder" werden und die "Jungfrau" zum "Jungmann"? (Was sich hier jedoch verbietet, ist die Gegenüberstellung von "herrlich und dämlich"). Eine Frau antwortete neulich auf die Frage nach ihrem Beruf "Hauswirtschafterin". Frage: "Und Ihr Mann?" Antwort: "Klofrau".
Antje Müller-Kruft, die sich seit Jahren mit den Fragen der Kommunikation beschäftigt, mahnt: Konsequenz ist oftmals lobenswert, ja unerlässlich, übertriebene jedoch schädlich, denn Sprache und Schrift leben und entwickeln sich selbständig und aus dem Volk heraus und nicht durch gut gemeinte und/oder fanatische Interventionen von außen. Oder will man letztlich auch noch den Artikel 1 unserer Verfassung ändern in: "Die Würde des Menschen und der Menschin ist unantastbar"?
Für etiketting® gilt nach wie vor: Eine klare, verständliche Sprache, schnörkellos!
Als zertifizierte Trainerin für Business Etikette (Steinbeis Hochschule, Berlin) und
Interkultureller Kommunikation hat Antje Müller-Kruft im bayerischen Eichenau bei München das Dienstleistungs-Unternehmen mit dem Namen etiketting® gegründet, in dem Stil, Etikette und Kommunikation trainiert werden. Das Unternehmen bietet Seminare, Workshops, Vorträge, Kamingespräche sowie individuelles Coaching für Mitarbeiter und Führungskräfte aus dem mittleren und oberen Management an.











