(openPR) Arnsberg. Matthias Berger holt sich einen Tee und macht es sich auf dem Sofa vor dem Flachbildschirm in seiner Londoner Wohnung gemütlich. In vier Wochen wird er seinen neuen Job bei einer Arnsberger Beratungsfirma antreten. Jetzt taucht auf dem Bildschirm vor ihm seine künftige Heimatstadt aus der Vogelperspektive auf. "Immobilienangebot," sagt Berger und sofort werden alle Häuser, die zum Verkauf stehen, mit einem gelben Punkt markiert. Schnell hat er drei Objekte gefunden, die seinen Wünschen entsprechen könnten. Er klickt die Häuser an und wird direkt mit dem Maklerbüro verbunden. Ein Agent informiert ihn über Kaufpreise und Einzugstermine, dann erhält Berger einen virtuellen Schlüssel, damit er sich die Häuser auch von innen anschauen kann. Seine Frau Mary kommt dazu und gemeinsam spazieren sie durch die virtuellen Räume ihrer Wunschobjekte. Ein kleines Haus mit Garten im Stadtteil Neheim hat es den beiden besonders angetan, aber Mary bezweifelt, dass das Wohnzimmer groß genug für ihre geliebte Sitzgruppe ist. Gut, dass sie gleich online (im Internet) ausprobieren können, wie die eigenen Möbel ins neue Heim passen. Die Sache mit der Sitzgruppe erweist sich tatsächlich als problematisch, aber nach einem Streifzug durch den traumhaften Garten ist das Möbelrücken erst einmal vergessen. Mary öffnet das virtuelle Gartentor und schaut sich die nähere Umgebung an. Sie ist begeistert: Den Bäcker findet sie gleich um die Ecke und nur wenige Schritte weiter einen Kindergarten. Mary wählt sich in das Gebäude ein und sieht, dass es dort noch freie Plätze gibt. Gemeinsam mit ihrer Tochter Sarah betrachten sie das Video vom letzten Kindergartenfest und gleich morgen früh werden sich Mutter und Tochter über Webcam (Internet-Kamera) durch die Räume des Kindergartens führen lassen. Vielleicht fällt der kleinen Sarah der Abschied von ihrer gewohnten Umgebung leichter, wenn sie ihre künftigen Spielgefährten schon mal live anschauen kann. Matthias Berger hat mittlerweile überlegt, dass es sinnvoll wäre, einen großen Wintergarten an das Wohnzimmer anzubauen. So hätten sie genügend Platz für die Sitzgruppe und man könnte den Garten bei jedem Wetter genießen. Er klickt sich in das virtuelle Infoterminal der Stadt Arnsberg und bittet um Auskunft über lokale Bauvorschriften. Ein Behördenscout begleitet Berger zur Bauberatung, die ihm in Sekundenschnelle den Bebauungsplan des Stadtteils präsentiert. ‚In Neheim gibt es keine Genehmigungspflicht für Wintergärten.’ sagt der virtuelle Scout. ‚Sie brauchen dem Amt ihr Bauvorhaben nur mitzuteilen.’ Grünes Licht also. Berger fragt nach Anmeldeformularen für Neubürger und wird von seinem Begleiter direkt ins Einwohnermeldeamt geführt. ‚Möchten Sie sich gleich anmelden?’, fragt der Scout. "Später," meint Berger. "Bitte zum Immobilienangebot." Doch gerade als er online eine Kaufoption für das Haus platzieren will, meldet seine Frau Bedenken an. Ihren Job als Buchhalterin für eine Londoner Anwaltskanzlei kann sie dank Breitbandvernetzung problemlos von ihrem Hausbüro in Arnsberg aus erledigen. Aber was ist mit der Freizeit? Mary fragt sich, ob das kulturelle Angebot vor Ort einem Großstadtmenschen wie ihr genügen wird. Und sie fürchtet, dass sie nicht gut genug Deutsch für ihr liebstes Hobby spricht – den Chorgesang. „Schau’ einfach beim Internationalen Infoterminal Arnsberg vorbei,“ rät ihr Mann. „Ich bringe in der Zwischenzeit Sarah ins Bett.’ Mary meldet sich am Infoterminal an und wird auf Englsich nach ihren Wünschen gefragt. Beeindruckt überfliegt sie die Liste der Arnsberger Kulturveranstaltungen und sieht sich Ausschnitte aus der Videoaufzeichnung des ‚Internationalen Kultursommers 2019’ an – keine Spur von Provinz. Als sie die Angebote der Arnsberger Vereine aufruft, macht ihr Herz einen Sprung: Ein Gospelchor! Zufällig hat der Rainbow Gospel Chor heute Abend Probe, und Mary schaltet sich sofort live dazu. ‚Okay, wir kaufen das Haus,’ ruft sie ihrem Mann aus dem Wohnzimmer zu. ‚Sofort!’
Schon am nächsten Abend sind die Bergers stolze Hausbesitzer. Sie haben den Kaufvertrag online mit einem dazu geschalteten Notar besiegelt und im virtuellen Dienstleisternetzwerk von Arnsberg eine Firma mit dem Wintergartenbau beauftragt. Mary hatte einen anregenden Videochat mit einigen Mitgliedern des Neheimer Gospelchors. Wenn die Bergers nächste Woche ihre neue Heimatstadt zum ersten Mal besuchen, werden sie sich schon fast wie zuhause fühlen. Gut das Arnsberg vor einigen Jahren die weltweit erste T-City geworden ist. Das Neubürgerangebot ist bis heute von vielen Städten übernommen worden, doch die Arnsberger entwickeln das System rasant weiter und sind immer eine Nasenlänge voraus. Als die Familie abends noch einmal durch die virtuellen Räume ihres neuen Hauses streifen, macht Matthias Berger eine interessante Entdeckung. Ihr neues Heim ist eines der ersten Privathäuser, die als dreidimensionales Modell auf dem Server (Zentralcomputer) der Arnsberger Feuerwehr abgelegt ist. Was das wohl bedeuten mag? Berger wählt die Stadtansicht von Arnsberg auf den Bildschirm an, klickt auf das Gebäude der Feuerwehr und erfährt dort alles über High-Tech-Brandschutz mittels Breitbandnetz. Dazu mehr in der nächsten Folge.
Das Arnsberger T-City-Kompetenzteam
Dipl.-Ing. Wolfgang Mattern
Wiebelsheidestr. 51










