(openPR) Laut Befragung der Dr. Lübke GmbH sind Mieter in der Landeshauptstadt besonders preisbewußt
Frankfurt, 31. Januar 2007 – Düsseldorf ist für Unternehmensgründer besonders attraktiv. Das ist das Ergebnis des „Trendguide Büroanmietungen Düsseldorf“ der Dr. Lübke GmbH. Jede vierte Büroanmietung (26%) im vergangenen Jahr geht auf eine neugegründete Firma bzw. Niederlassung zurück. Für 35 Prozent ist die Vergrößerung der Fläche das wichtigste Motiv bei der Suche nach einem neuen Büro. Bei der Auswahl der Räumlichkeiten stehen vor allem Lage (68%) und Preis (43%) im Vordergrund. Hingegen spielen Incentives kaum eine Rolle. Ihr Raumkonzept haben 10 Prozent verändert.
„Die Bewegung am Düsseldorfer Büroimmobilienmarkt zeigt, dass die regionale Wirtschaft nach längerer Stagnation nun wieder aufblüht“, weiß Christian Dillenberger, Regionalleiter Düsseldorf der Dr. Lübke GmbH. So ist ein Drittel der Firmen (35%) aufgrund eines höheren Flächenbedarfs umgezogen. 26 Prozent der Vermietungen gehen auf die Neugründung eines Betriebs bzw. einer Niederlassung zurück. „Damit gehört Düsseldorf zu den Top-Standorten für junge Unternehmen.“ Zum Vergleich: In Frankfurt entfallen 2006 nur 17 Prozent auf diese Gruppe.
Kostenreduktion (8%) und ein geringerer Raumbedarf (3%) spielen hingegen bei den wenigsten Befragten eine Rolle. Dies lasse auf einen anhaltenden positiven Trend hoffen, so Dillenberger.
Mieter bleiben ihrem Umfeld treu
Bei der Flächenauswahl ist die Lage das wichtigste Kriterium. Für 68 Prozent der Düsseldorfer Mieter steht dieses Merkmal bei ihrer Entscheidung im Vordergrund. „Die meisten Unternehmen sind jedoch mit ihrer in der Vergangenheit getroffenen Standortwahl zufrieden.“ Jeder zweite Befragte, der innerhalb der Landeshauptstadt umgezogen ist, ist in direkter Nachbarschaft zum früheren Büro geblieben.
Der zweitwichtigste Aspekt ist der Preis. Für 43 Prozent ist er ausschlaggebend. „Im Gegensatz zu Frankfurter Unternehmen scheinen Düsseldorfer preisbewußter zu sein.“ In der Mainmetropole haben 22 Prozent ihre Entscheidung hauptsächlich aufgrund dieses Kriteriums getroffen.
Die Ausstattung kommt in der Landeshauptstadt bei knapp einem Drittel zum Tragen (30%). Einige nennen dabei den Wunsch, ihre Mitarbeiter auf einer Ebene unterbringen zu können.
„Incentives, wie mietfreie Zeiten, scheinen hingegen wenig Einfluss auf die Entscheidung zu haben“. Für viele gelte das mittlerweile als selbstverständlich. Interessanter sei für Firmen, den Innenausbau eines Gebäudes nach eigenen Bedürfnissen gestalten zu können.
Mehrheit hat Qualität des Büros verbessert
„Viele haben das günstige Mietpreisniveau im letzten Jahr genutzt, um ihr Büro insgesamt zu verbessern“, erläutert Dillenberger. Drei Viertel der Befragten haben ihre Fläche durch den Umzug vergrößert (71%). Für 62 Prozent ist die Ausstattung, für mehr als die Hälfte die Lage (51%) besser geworden. Dennoch sei der Quadratmeterpreis meist moderat geblieben. Bei rund einem Drittel ist er gleich geblieben (34%), bei 29 Prozent sogar günstiger geworden.
Ihr Raumkonzept haben 10 Prozent der Firmen verändert. Einen eindeutigen Trend zum Großraum- oder Einzelbüro lasse sich jedoch nicht feststellen.
Mittelfristig rechnet Dillenberger mit steigenden Preisen. „Um noch von den günstigen Rahmenbedingungen zu profitieren, empfehlen wir Unternehmen, ihren Flächenbedarf so schnell wie möglich zu prüfen.“
Für die Kurzstudie „Trendguide Büroanmietungen Düsseldorf“ hat Dr. Lübke 60 Unternehmen telefonisch befragt, die 2006 neue Büroräume in Düsseldorf gemietet haben.
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