(openPR) München, 30.01.2007 - Die Jungen Liberalen (JuLis) München haben am Samstag, 27. Januar im Paulaner Bräuhaus ihren Vorstand neu gewählt und richtungweisende Entscheidungen für das neue Jahr getroffen.
Alter und neuer Vorsitzender der Münchner JuLis ist Daniel Föst. Der 30-jährige Freelancer stellte für die kommende Amtszeit drei Dinge in den Mittelpunkt: „Zuallererst müssen wir unsere Mitgliederzahl weiter stärken. Jedes Mitglied ist ein Multiplikator und hilft, andere von der liberalen Sache zu begeistern. Darüber hinaus wird uns die Vorbereitung des Kommunalwahlkampfes stark beschäftigen. Um diesen zu einem Erfolg zu machen, werden wir – und das ist der dritte Schwerpunkt – die Zusammenarbeit mit der FDP intensivieren. Wir wollen ein noch stärkerer Motor innerhalb der FDP werden!“
Stefan Kralicek wurde als Stellvertreter für Programmatik neu in den Vorstand gewählt. Eines seiner größten Ziele wird sein, die Zusammenarbeit und den Wissensaustausch unter den verschiedenen Arbeitskreisen zu intensivieren, um so die programmatische Arbeit der JuLis München inhaltlich zu stärken und zielgerichtet nach außen zu vermarkten.
Ebenfalls neu im Vorstand ist Thomas Sedlmeier (Mitgliederbetreuung). Die stellvertretendenen Vorsitzenden Andreas Biele (Finanzen), Volker Graul (Organisation) und Tobias Zauner (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) wurden ebenso in ihrem Amt bestätigt wie die Beisitzer Alexandra Zech (Mitgliederbetreuung), Jan Renner (Organisation) und Benjamin Hansis (interne Kommunikation).
„Ein Captain ist nur so gut wie das Team, das er führen darf. Und dieses Team ist superb! Mit dieser Mannschaft sind wir für die anstehenden Aufgaben bestens gerüstet“ fasste Föst motiviert zusammen.
Die Mitgliederversammlung gab dem neu formierten Vorstand auch gleich eine erste große Aufgabe mit auf den Weg: die Schaffung einer „Kompetenzstelle Soziales“. Nachdem bereits Gastredner MdB Jörg Rohde aus Erlangen die Bedeutung liberaler Sozialpolitik hervorhob, fasste Volker Graul, JuLi-Spitzenkandidat für die Kommunalwahl 2008 zusammen: „In den letzten Jahren haben liberale Organisationen und vor allem auch wir JuLis richtungweisende sozialpolitische Konzepte erarbeitet und beschlossen.“ Daniel Föst fügte hinzu: „Die beste Sozialpolitik ist eine verantwortungsvolle und nachhaltige Wirtschaftspolitik. Ich kann es nicht mehr hören, dass liberale Wirtschaftspolitik unsozial sei. Um den Bürgerinnen und Bürgern dies zu erläutern und um unser Engagement in sozialen Belangen weiter intensivieren zu können, benötigen wir die Kompetenzstelle Soziales.“
Die zahlreich erschienenen Gäste hoben übereinstimmend die hervorragende Zusammenarbeit zwischen den JuLis und der FDP München hervor. Föst bedankte sich höchst erfreut: „Ihr Erscheinen zeigt, wie hoch geschätzt die JuLis in München sind.“ Der FDP Stadtvorsitzende MdB Rainer Stinner sowie die Kreisvorsitzenden der FDP München dankten den JuLis für ihr Engagement und ihre Leistungen in der Landeshauptstadt. „Wir haben ein gemeinsames Ziel: den Erfolg in der Kommunal- und in der Landtagswahl im nächsten Jahr. Ich freue mich auf eine gemeinsame große Fete mit euch im Herbst 2008“, so Stinner.
Nadja Hirsch, Stadträtin in München, motivierte die Anwesenden zusätzlich: „Der Wahlkampf hat begonnen! Aus diesem Grund müssen nun die Kräfte aller liberaler Organisationen in München und Umgebung gebündelt werden.“
Kontrovers wurde abschließend die Frage diskutiert, ob die JuLis München eine „Szene“ seien. Zauner resümierte: „Zur Szene macht uns die gemeinsame Sucht nach unserer Szenedroge – der Freiheit.“













