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Mobile Kinder: Womit Kinder zu sicheren Radfahrern werden

26.01.200713:21 UhrFreizeit, Buntes, Vermischtes
Bild: Mobile Kinder: Womit Kinder zu sicheren Radfahrern werden
Mobilie Kinder
Mobilie Kinder

(openPR) "Bewegung macht schlau", könnte man diverse Studien (z.B. PISA-Studie) zusammenfassen. Die Belege für den Zusammenhang von Bewegung und psychomentaler Entwicklung sind eindeutig: Wenn Kinder mobil sind, fördert das auch ihre geistige Entwicklung. Fachleute fordern ein mobiles Freizeitverhalten von Kindern. Richtige Kinderfahrzeuge und vorbildliche Eltern sind entscheidend.



[pressedienst-fahrrad] Kaum haben Kinder das Licht der Welt erblickt, werden sie mobil. Schon nach wenigen Monaten kommt das erste Fahrzeug ins Spiel: Auf einem Rutscher gehen die Zöglinge erstmals auf große Tour. Die Fachzeitschrift "Leben & erziehen" platzierte den Rutscher auf Platz sechs ihrer Liste "25 Schlaumacher für Ihr Kind".

Roller: mit Schwung in einer Spur
Mit dem Roller (ab etwa zwei bis drei Jahre) kommt das erste Einspurfahrzeug in die Mobilität der Kinder. Und Einspurer wie Roller, Laufrad und Fahrrad stellen ganz besondere Anforderungen an die Fahrer. Sie müssen die Zentrifugalkräfte mittels Schräglage ausgleichen, um nicht zu stürzen. Das verlangt einen Lernprozess, der Kindern umso leichter fällt, je früher sie ihn beginnen. Qualitätsmerkmale eines Rollers sind beispielsweise besondere Sicherheits-Lenkergriffe, kugelgelagerte Laufräder und die Vermeidung scharfer Kanten. Die Deutsche Verkehrswacht (DVW) fasst die Vorzüge des Rollers wie folgt zusammen: "... der Roller [hat] vieles, was auch beim Radfahren gebraucht wird - aber eben auf weniger komplexer Ebene."

Laufrad: die Mobilität nimmt Tempo auf
Das Laufrad ist der Ursprung des Fahrrades und erfuhr in den vergangenen Jahren eine Renaissance als Kinderfahrzeug. Zur Balance beim "Einspurfahren", das bereits ein Roller schult, kommt beim Laufrad (ab ca. 60 Euro) der Aspekt des Antriebs im Sitzen, den Kinder vielleicht bereits vom Dreirad kennen. Kinder, die mit dem Laufrad spielen (= trainieren), sind somit optimal aufs Fahrradfahren vorbereitet. Wichtige Qualitätsmerkmale eines Laufrades sind neben der schlagfesten Pulverbeschichtung eine speziell auf den Bewegungsablauf abgestimmte Geometrie, tiefer Durchstieg, ein ergonomischer Laufradsattel, Sicherheitslenkergriffe und Luftbereifung (= Komfort und Haftung).

Kinderspielfahrrad: hurra, das erste Fahrrad
Hat das Kind mit Roller und Laufrad den Gleichgewichtssinn ausreichend geschult, ist es soweit: Kinder klettern auf das erste Spielfahrrad (ab ca. 140 Euro). Jetzt muss das Kind das Lenken perfektionieren und dies mit Balance und Pedalieren zu koordinieren lernen. "Das passiert am besten jenseits des Verkehrs, bestenfalls auf Gehwegen", rät Prof. Volker Briese vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC). Zudem muss das Kind mit den beiden Bremssystemen des Fahrrades vertraut werden: Hand- und Rücktrittbremse. Wichtiges Qualitätsmerkmal neben einer kindgerechten Geometrie und Ergonomie, Kugellager, Luftbereifung und Sicherheitslenkergriffen ist deshalb ein verstellbarer Bremsgriff.
Ein gutes Kinderspielfahrrad zeichnet sich außerdem durch eine Sicherheitsausstattung zum Schutz vor Verletzungen aus. Besonders gefährliche Kanten im Lenkerbereich, dem Antrieb und an Schutzblechen müssen entschärft werden.

Kinderstraßenfahrräder: aus dem Schonraum in den Straßenverkehr
Mit dem Kinderstraßenfahrrad (ab ca. 180 Euro) nimmt das Kind erstmals am Straßenverkehr teil. Bis zu diesem Zeitpunkt muss das Kind das eigentliche Radfahren gelernt und verinnerlicht haben, schließlich steht nun die Gewöhnung an den Straßenverkehr im Vordergrund. Bis zum achten Lebensjahr findet dies auf dem Bürgersteig statt. "Erst mit etwa acht Jahren können Kinder gleichzeitig bremsen, auf den Verkehr achten und Handzeichen geben - deshalb sollten Jüngere nicht allein mit dem Rad unterwegs sein", empfiehlt die Deutsche Verkehrswacht (DVW). Anschließend darf das Kind auf der Straße und Radwegen fahren. Ab dem zehnten Lebensjahr muss das Kind Radwege beziehungsweise Straßen nutzen. Entscheidende Qualitätsmerkmale sind eine gute StVZO-konforme Lichtanlage, griffige Bremsen, verstellbare Bremshebel und ein tiefer Einstieg.

Radelnd auf dem Weg zum Teenie
Kritisch sehen Fachleute den Kauf des zweiten Straßenfahrrades: Denn nun reden die Kinder beim Kauf ein gewichtiges Wort mit. "Optik und das Vorbild der größeren Kinder treten in den Vordergrund, die Sicherheitsanliegen der Eltern sind nicht mehr vorrangig", weiß Ralf Puslat vom Anbieter Puky. Seine Firma reagierte darauf und hat nun mit S´cools ein Kinderradkonzept im Angebot, das coole Optik für Kinder mit Sicherheitsdesign zusammenbringt. Auch treten die Unterschiede zwischen den Geschlechtern immer deutlicher hervor. "Bei kleinen Kinderrädern unterscheidet sich oftmals nur die Farbe, bei den Kinderrädern in Größe 24 unterscheiden sich Rahmenform, -farbe und die Ausstattung der Jungen- und Mädchenmodelle," berichtet Mario Moeschler vom Anbieter Winora, dessen Modell Sweetwater in zwei Ausführungen die unterschiedlichen Lebenswelten von Jungen und Mädchen eindrucksvoll dokumentiert.

Eltern mit Vorbildfunktion
Lilo Franzen, Leiterin der "Bonner Fahrradschule für Kinder" (www.lilofranzen.de) beurteilt die Vorbildfunktion der Eltern während der Entwicklung des Kindes zum sicheren Radfahrer als sehr wichtig. "Es genügt nicht, beim Radeln mit den Kindern einen Helm aufzusetzen und die Verkehrsregeln zu beachten", so Franzen. Vielmehr sollten die Eltern den Blick der Kinder für Gefahren schulen, keinen übertriebenen Leistungsdruck aufbauen und die individuelle motorische Entwicklung ihres Kindes beachten. "Am wichtigsten jedoch ist es, dass Eltern einen lustvollen und sicheren Umgang mit dem Fahrrad in Straßenverkehr und Freizeit vorleben", so Franzen. Das beginnt bereits im Säuglingsalter: "Im Kinderanhänger erleben Säuglinge bereits Vieles von dem, was später als Reiz des Radfahrens erlebt wird: Natur entdecken, die Elemente spüren, den eigenen Körper erleben, Grenzen erfahren und Land und Leute kennen lernen", fasst Andreas Gehlen vom Kinderanhängerspezialisten Zwei plus zwei (www.zweipluszwei.com) zusammen.

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