(openPR) Anti-Pelz Kampagne gegen Mode-Imperium geht ungemindert weiter
Die Bundespolizeidirektion Wien versucht, auf Anordnung des Landesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT), legale Anti-Pelz Proteste von TierrechtlerInnen zu unterbinden. Dennoch finden immer wieder Proteste gegen den Pelzverkauf der KLEIDER BAUER-Gruppe (zugehörige Firmen: u.a. KLEIDER BAUER, HÄMMERLE, OTTO GRAF) statt.
Erst am letzten Donnerstag, den 14.12. wurde eine Anti-Pelz Protestkundgebung vor HÄMMERLE im ersten Wiener Gemeindebezirk unter Androhnung von Festnahmen aufgelöst. Nur Stunden später setzten TierrechtlerInnen vor KLEIDER BAUER auf der Mariahilfer Straße ihr Recht zur Versammlungsfreiheit und Meinungsäußerung durch und hielten eine Kundgebung trotz Untersagung ab. Die angerückte Polizei Spezialeinheit WEGA zog schließlich ohne der angedrohten Zwangsräumung ab. Am Samstag, den 16.12., spielten sich ähnliche Szenen vor KLEIDER BAUER auf der Favoritenstraße und auf der Mariahilfer Straße ab. Parallel dazu wurden immer wieder AktivistInnen am Flugblätter-Verteilen gehindert oder versucht durch schikanöse Kontrollen von BeamtInnen einzuschüchtern.
Das demokratiepolitisch äußerst bedenkliche Verbot aller Versammlungen in Reichweite von Niederlassungen der KLEIDER BAUER-Gruppe argumentiert die Versammlungsbehörde durchwegs mit der möglichen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit durch die Kundgebungen. Das übertrieben große Polizeiaufgebot bei den dennoch abgehaltenen Protesten überstieg zum Teil die Zahl der AktivistInnen selbst. „Die Grünen“ haben bereits eine Parlamentarische Anfrage zur Causa angekündigt, weitere rechtliche Schritte sind bereits eingeleitet.
„Unternehmen wie KLEIDER BAUER verschulden durch ihren Pelzverkauf die Gewalt, die tagtäglich Millionen von Tieren auf 'Pelztier'farmen angetan wird“, so Michel Weber, Sprecher der Offensive gegen die Pelzindustrie. „Die Geschäftsführung von KLEIDER BAUER war von Anfang an zu keinem Dialog bereit..Gerade während der Vorweihnachtszeit ist es besonders wichtig, den Druck auf KLEIDER BAUER zu erhöhen und potentielle KundInnen über deren grausames Geschäft mit Tierfellen aufzuklären.“ Für Tiere macht es keinen Unterschied, ob sie für einen ganzen Mantel oder einen Kragen getötet werden. Jedes Stück Pelz bedeutet für Gefangenschaft und schließlich den Tod der betroffenen Individuen.
Seit Ende Oktober 2006 führt die Offensive gegen die Pelzindustrie eine Anti-Pelz Kampagne gegen das KLEIDER BAUER-Gruppe, dem nicht nur KLEIDER BAUER, sondern auch HÄMMERLE, OTTO GRAF, u.a. angehören. Ziel der Kampagne ist es, den Modekonzern zur Gänze zu einem konsequenten Ausstieg aus dem Pelzhandel zu bewegen. Bisher wird dort Echtpelz in Form von Krägen, Innenfutter und Verbrämungen angeboten.
Die Offensive gegen die Pelzindustrie ist ein Zusammenschluss von verschiedenen Tierrechtsgruppen und Einzelpersonen, die es sich zum Ziel gesetzt haben die Pelzindustrie in allen Erscheinungsformen abzuschaffen. Schwerpunktmäßig führt die Offensive Kampagnen gegen große Kaufhaus- und Bekleidungskonzerne durch. Die Unternehmen C&A, Zara und Peek & Cloppenburg beendeten nach massiven und teilweise langjährigen Protesten den Verkauf von jeglichen Pelzartikeln. Michel Weber dazu: „Unsere Proteste werden solange weitergehen, solange der Pelzverkauf bei KLEIDER BAUER, OTTO GRAF etc. nicht beendet ist. Selbst Demoverbote werden die Kampagne nicht hindern, die Geschäftsführung unter Druck zu setzen und die Öffentlichkeit über deren tierverachtende Geschäftspolitik zu informieren.“
Für nähere Information oder hochaufgelöstes Bildmaterial wenden Sie sich bitte an unseren Pressekontakt Michel Weber: Per E-Mail an
www.Offensive-gegen-die-Pelzindustrie.org










