Wer ist die Offensive gegen die Pelzindustrie?
Die OGPI ist ein Zusammenschluss von Tierrechtsgruppen/Tierbefreiungsgruppen und einzelnen AktivistInnen in Deutschland und Österreich mit dem Ziel, die Pelzwirtschaft in all ihren
Erscheinungsformen abzuschaffen. Einen wichtigen Bereich der Arbeit der OGPI bilden hierbei Kampagnen gegen Bekleidungsunternehmen, die Tierpelze - als Ganzpelzkleidung oder als Pelzapplikation - verkaufen. Über die Zunahme von Pelzverbrämungen, sowie eingefärbten und mechanisch behandelten Pelzen und deren Angebot in Warenhäusern und Bekleidungsketten, erhoffte sich der Pelzhandel in den vergangenen Jahren, den Markt für Pelzwaren wieder zu vergrößern. Der Versuch wurde durch eine Verdummungskampagne der Pelzwirtschaft, vertreten v.a. durch das Deutsche Pelz Institut (DPI) in Frankfurt, ergänzt: Pelz sei wieder „in“ und „ethisch unbedenklich“. Allein der Versuch scheiterte am Ende: Die OGPI erhielt großen Zuspruch und große Unterstützung ihrer Kampagnen und konnte bereits mehrere Unternehmen zum Ausstieg aus dem Pelzhandel bewegen.
Bisherige Erfolge der Offensive gegen die Pelzindustrie:
Durch Proteste und Kampagnen konnte bei folgenden Unternehmen (in Deutschland) ein Pelzverkaufsstopp erreicht werden:
· C&A Mode KG - 2001
· KarstadtQuelle AG - 2002
· Peek&Cloppenburg KG (Nord und West) - 2006
· Appelrath-Cüpper/Pohland - 2006
· Kaufhof Warenhaus AG - 2006
· Adler Modemärkte GmbH - 2007
· Peter Hahn GmbH - 2007
· Madeleine Mode GmbH - 2007
· Atelier Goldner Schnitt GmbH & Co. KG - 2007
· GERRY WEBER AG - 2007
· BONITA GmbH & Co. KG - 2007
· SinnLeffers GmbH - 2007
Auch international konnte die Tierrechtsbewegung viele Ausstiege von Modeunternehmen und DesignerInnen in den letzten Jahren bewirken.