(openPR) Personalmarkt: Fachkräfte und Ingenieure weiter händeringend gesucht - Personalberatung Mercuri Urval profitiert vom Wirtschaftsaufschwung - Prognose 2007: Markt für Personalberatung wächst zweistellig - Weiter Professionalisierung der Personalberatung in Deutschland angemahnt - „Das Zeitalter der Controller ist zu Ende, Personal entscheidet über die Zukunft“
Der Mangel an Fachkräften und Ingenieuren verhindert mehr ausländische Investitionen in Deutschland als die Faktoren Lohnkosten und Bürokratie gemeinsam. Zu dieser Bewertung kommt der Deutschland-Geschäftsführer von Mercuri Urval, Dr. Albert Nußbaum anlässlich der Jahrestagung der internationalen Personalberatung in Weimar.
„Wir kennen einige internationale Unternehmen, die trotz hoher Lohnkosten gerne in Deutschland investieren würden, wenn Sie ausreichend hoch qualifiziertes Personal fänden“, betont Mercuri Urval-Geschäftsführer Dr. Albert Nußbaum. „Bei Deutschlands klassischer Stärke, den hoch qualifizierten Ingenieuren droht in den nächsten Jahren ein den Standort gefährdender Engpass. Der Personalmangel ist mittlerweile so eklatant, dass selbst das Problem hoher Lohnkosten und komplexer Bürokratie zu Nebenaspekten verkommen“, so Personalexperte Nußbaum. Verantwortlich hierfür sei auch ein falsches Image der Ingenieurberufe bei Jugendlichen. Dabei würden Zukunftschancen übersehen sowie die soziale Position in den Unternehmen und die Vielschichtigkeit der Aufgaben und Gestaltungsmöglichkeiten unterschätzt. Die Hochschulen müssten die Attraktivität von Ingenieurstudiengängen weiter steigern.
Die internationale Personalberatung Mercuri Urval verzeichnet für das Jahr 2006 ein Umsatzwachstum im zweistelligen Bereich. Für die gesamte Personalberatungsbranche geht Mercuri Urval im Jahr 2007 von einem weiteren zweistelligen Wachstum aus. Dabei steht nach Einschätzung von Dr. Albert Nußbaum nicht mehr allein die Personalsuche im Vordergrund. Angesichts der Lage auf dem Personalmarkt werden gezielte Talentförderung und die strukturierte Mitarbeiterentwicklung immer wichtiger.
Für die Personalberatung in Deutschland mahnte Dr. Albert Nußbaum eine weitere Professionalisierung an. „Im internationalen Vergleich hinkt die Branche 5 Jahre hinterher“, weiß Dr. Albert Nußbaum zu berichten. Vor allem fachwissenschaftliche Defizite in der Personalbewertung sowie ein unterdurchschnittlicher Stellenwert der Personalverantwortlichen in den Führungsetagen der Unternehmen sieht Nußbaum als Ursache. „Das Zeitalter der Controller ist zu Ende. In einem hoch entwickelten Wirtschaftssystem entscheidet der Faktor Personal über die Zukunft eines Unternehmens“, so Nußbaum.
Die Gewinnung von Menschen für ein Unternehmen, die Auswahl und Entwicklung des Personals sowie das Identifizieren ungenutzter Potenziale sei dabei die Kernaufgabe moderner Unternehmensführung. Wer hingegen Personal nur als „disponible Verfügungsmasse“ in den Händen des Managements betrachte, habe den Zug der Zeit verpasst.
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