(openPR) Die Aktienmärkte in den Schwellenländern konnten im Dezember 2002 nur zum Teil Kursgewinne verbuchen. Die Aktienbörsen Lateinamerikas kletterten um 2,2 Prozent in US-Dollar, wobei Brasilien mit 9,3 Prozent überdurchschnittlich zulegte. Ebenfalls gut entwickelte sich im vergangenen Monat der indische Aktienmarkt mit einem Plus von 5,4 Prozent. Auch die Aktienmärkte in Indonesien und Südafrika positionierten sich auf der Gewinnerliste weit oben. Die Türkei konnte ihren positiven Trend hingegen nicht fortsetzen und verlor 28,2 Prozent. Dennoch legte der türkische Aktienmarkt in den vergangenen drei Monaten um insgesamt 17,5 Prozent zu. Auf dem derzeitigen Kursniveau bieten ausgewählte Aktien aus den nach wie vor sehr interessante Einstiegsmöglichkeiten. Auch im Jahr 2003 sollten sich Aktien der trotz der momentanen Unsicherheiten besser entwickeln als die der Industrieländer.
Asien: Uneinheitliche Kursentwicklung
Die asiatischen Aktienmärkte gaben in den vergangenen vier Wochen ein uneinheitliches Bild ab. Singapurs Aktienbörse verlor 2,3 Prozent. Trotz des höchsten Exportzuwachses seit zwei Jahren existieren weiterhin Konjunkturängste. Die Mobile-One-Neuemission verlief außerdem nicht sonderlich erfolgreich. Die Aktie notiert aktuell unter dem Ausgabepreis, was nicht nur die Stimmung der Investoren, sondern auch andere Telekommunikationstitel wie Singapore Telecom belastet. Indische Aktien haben dagegen relativ gut abgeschnitten. Investoren feierten den Regierungsbeschluss zur Wiederaufnahme des Privatisierungsprozesses. Allerdings wurde kein fester Zeitrahmen bekannt gegeben, was die Euphorie etwas dämpft. Die robuste Konjunktur und die Leitzinssenkungen der Notenbank sorgten jedoch insgesamt für positive Impulse. Das Activest Fondsmanagement hat den indischen Aktienmarkt in den Portfolios leicht übergewichtet.
Lateinamerika: Neuer brasilianischer Notenbankchef positiv aufgenommen
Die lateinamerikanischen Aktienmärkte waren in den vergangenen vier Wochen die großen Gewinner unter den . Brasilien beispielsweise legte in einem freundlichen Marktumfeld um 9,3 Prozent in US-Dollar zu. Mitte Dezember hatte der designierte Präsident Lula da Silva den ehemaligen Präsidenten des Global Banking von FleetBoston Financial, Henrique Meirelles, zum neuen Notenbankchef ernannt. Dies wurde von den Investoren sehr positiv aufgenommen. Die höher als erwartet ausgefallene Zinserhöhung der Notenbank um 3 Prozent auf nun 25 Prozent führte zu einerdeutlichen Stützung des Real und ließ die brasilianische Währung auf ein Dreimonatshoch steigen.
In Mexiko wurden Investoren durch das solide Wirtschaftswachstum zu Käufen ermutigt. Activest hat Mexiko in den Aktienfonds weiterhin übergewichtet und erwartet in den nächsten zwölf Monaten weitere Kursgewinne.








