(openPR) Keine rasche Besserung in Sicht
Am japanischen Rentenmarkt war im vierten Quartal 2002 bei den richtungsweisenden zehnjährigen Staatsanleihen insgesamt ein Rückgang der Renditen zu verzeichnen. Die langfristigen Zinsen gingen von ca. 1,2 Prozent auf ca. 1,0 Prozent zurück. Grund hierfür war die anhaltende Konjunkturschwäche s, sowie die sich eintrübenden Perspektiven für die Weltkonjunktur.
Die wirtschaftliche Flaute in den USA nimmt s Wachstumsaussichten, die sich seit Anfang des Jahres 2002 durch steigende Exporte etwas verbessert hatten, den Wind aus den Segeln. Von Juli bis September wuchs die Wirtschaft zwar stärker als erwartet - so legte das Bruttoinlandsprodukt nach vorläufigen Zahlen im Vergleich zum Vorquartal um real 0,7 Prozent zu. Das Wachstum wurde jedoch hauptsächlich von der Binnennachfrage getragen. Diese ist nach Ansicht der Activest Experten allerdings äußerst fragil, da die Einkommen und die Beschäftigung weiter sinken werden. Mit einem nachhaltigen Wachstum der Binnennachfrage ist somit nicht zu rechnen. Aber auch auf dem Exportmarkt ist eine rasche Besserung nicht in Sicht. Die Nachfrage aus den USA bleibt gedämpft, zudem schwächt der starke Yen die Ausfuhren. Am Rentenmarkt erwarten wir trotz des nach wie vor schwachen wirtschaftlichen Umfelds einen leichten Anstieg der Zinsen für zehnjährige Staatsanleihen. Die Prognose auf Dreimonatssicht beträgt 1,3 Prozent.










