(openPR) Ende August legten der Deutsche Industrieverband SPECTARIS (www.spectaris.de) und die Unternehmensberatung Kienbaum Consultants International die Ergebnisse ihrer Studie „Digitale Jobs@Medizintechnik“ vor.
Als genereller Wachstumstreiber aller Branchen bringt die Digitalisierung auch für Fachexperten in der Medizintechnik neue Aufgaben und Tätigkeitsgebiete mit einem hohen Wachstumspotenzial. Dieses ist jedoch stark abhängig von der Verfügbarkeit von Experten und ausgebildeten Fachkräften.
Ein Fakt, dem Britta Kühner von Digital Professions (www.digitalprofessions.com), Personalberatung für digitale Experten in der Medizintechnik, zustimmen kann. „Wir erfahren aktuell eine hohe Nachfrage, besonders nach Experten für das Qualitätsmanagement in der Medizintechnik; bedingt durch die Umstellung von Entwicklungsprozessen auf die geforderten EU-MDR Regularien bauen Unternehmen ihre in-house Expertise auf“.
Der Gesamtumsatz der Medizintechnik in 2019 belief sich vor dem Einbruch der Corona-Welle auf 33,4 Mrd. Euro. Entsprechend den Studienergebnissen hätten Medizintechnik-Unternehmen im vergangenen Jahr weitere 3 Mrd. Euro Umsatz erzielen können, sofern den Unternehmen ausreichend digitale Fachexperten zur Verfügung gestanden wären.
Laut Studie gaben die Hälfte der befragten Unternehmen an, ihr Wachstum um ca. 10% mehr Wachstum steigern zu können, wenn der Bedarf an weiterem Fachpersonal gedeckt werden könnte; ein Viertel der Befragten gab an, mit verfügbaren digitalen Experten ein Wachstum von bis zu 20% zu erreichen.
Welche Maßnahmen lassen sich daraus ableiten? Unternehmen sowie Mitarbeiter sind daher gefordert, mit kontinuierlichen Weiterbildungen und Coaching der Mitarbeiter auf sich ändernde Anforderungen und Berufsprofile zu reagieren, um sich wettbewerbsfähig zu halten und negative Auswirkungen auf das Unternehmensergebnis zu vermeiden.








