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Der israelitische Friedhof in Dessau

17.07.202009:51 UhrKunst & Kultur
Bild: Der israelitische Friedhof in Dessau
Der israelitische Friedhof in Dessau
Der israelitische Friedhof in Dessau

(openPR) Schon seit vielen Jahren beschäftigt sich Max-Friedrich Hahn, Jahrgang 1938 mit den Grabsteinen auf dem israelitischen Friedhof in Dessau an der Straße Am Leipziger Tor. Max-Friedrich Hahn absolvierte ein Theologiestudium von 1956 - 1961 in Halle/Saale und war Pfarrer in der Dessauer Jakobusgemeinde von 1981 - 1999. Der israelitische Friedhof liegt im Bereich dieser Gemeinde. Auf dem Friedhof bietet sich eine Welt sichtbar entdeckter Grabmale. Aber nur wenige wissen, was darauf steht und an wen sie erinnern sollen. Wer macht sich schon die Mühe, die hebräische Schrift und Sprache zu erlernen und danach die Inschriften zu entziffern? Und wer steht bereit, die Inschriften zu erklären?
Vor wenigen Tagen erschien sein fünftes Buch, in welchem er die Inschriften der Steinmale versucht zu übersetzen – soweit sie irgend lesbar sind. Jedes Steinmal ist abgebildet und am Anfang des Buches befindet sich jeweils das hebräische Alphabet, um seine Übersetzungen nachvollziehen zu können.
Steinmale, die trösten – hagalim l‘nachama –, reden auch heute noch zu uns. Sie sollten die Hinterbliebenen trösten, ebenso uns. Sie weisen auf die „andere Welt“ und sind ein Glaubenszeugnis für den Betrachter. Auch die Steinfragmente reden und die ohne (erkennbare) Schrift reden auch, wie es im Lateinischen heißt „qui tacent clamant“, „indem die schweigen, schreien sie“, nämlich über das Unrecht, das diesem Friedhof angetan wurde.
Das informative Buch „Steinmale, die trösten – Stein Nr. 451 – 550 auf dem israelitischen Friedhof in Dessau“, 110 Seiten, ISBN 978-3-95544-142-5, ist ab sofort über den Buchhandel, das Internet oder direkt über den christlichen Manuela Kinzel Verlag aus Dessau lieferbar. Auch die vier vorigen Bände sind derzeit noch lieferbar.

In dem 1998 in Dessau gegründeten Manuela Kinzel Verlag sind bisher über 350 Titel erschienen. Durch Kompetenz, Innovation und Dynamik gelingt dem Verlag stetiges Wachstum. Das Spektrum erstreckt sich über Belletristik, Kinderbücher, aber auch Sachbücher, sowie regionale Titel der Orte Göppingen und Dessau.
Unsere Mitarbeiter in den Niederlassungen in Dessau und Göppingen beraten Sie gerne. Buchhandlung im Bodelschwinghhaus, Sabine Wollny, Johannisstr. 12, D - 06844 Dessau-Roßlau; Tel: +49 (0) 340 2202 646 * Kirchlicher Kunstverlag Dresden / Manuela Kinzel Verlagsgruppe, Rüdiger Wolff, Pfarrgasse 5, D – 73037 Hohenstaufen, Tel: +49 (0) 7165 929 399, E-Mail.

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