(openPR) Aktuelle Studie belegt: Mögliche Steuerersparnisse beim Vererben und Verschenken sind der Bevölkerung weitgehend unbekannt
Strassen, Luxemburg (22. November 2006) – Das freut den Fiskus: Nicht einmal jeder fünfte Deutsche weiß, dass sich Vermögenswerte zu Lebzeiten durch eine Schenkung steuergünstig übertragen lassen. Das hat der britische Finanzdienstleister Clerical Medical in einer repräsentativen Umfrage herausgefunden. So sind die gesetzlichen Steuerfreibeträge, die der Staat für eine vorzeitige Übertragung des Erbes gewährt, 87 Prozent der Bevölkerung nicht geläufig. 73 Prozent kennen die Möglichkeit nicht, durch Schenkung einer Immobilie die Steuerlast der Erben zu verringern.
Am besten informiert zeigen sich noch die 50- bis 59-Jährigen. „Das überrascht nicht“, meint Michael Hanitz, Pressesprecher Deutschland bei Clerical Medical, „schließlich sind sie wie keine andere Altersgruppe zugleich als Erblasser und Erben im Rennen.“ Unter diesem Gesichtspunkt sei eher enttäuschend, dass selbst in dieser Altersgruppe 79 Prozent nicht wissen, welche Steuerfreibeträge sie für Schenkungen ansetzen können.
Auch von der Option, die Nachkommen durch frühzeitige Übertragung einer Immobilie bei der späteren Erbmasse steuerlich zu entlasten, haben die heutigen Fünfziger nur zu 36 Prozent bereits gehört. Unter Selbstständigen (39 Prozent) und Personen mit höherem Bildungsabschluss (38 Prozent) war diese Möglichkeit mehr Personen bekannt. „Auffällig ist, dass Westdeutsche hier wesentlich besser Bescheid wussten als Bürger der neuen Bundesländer“, ergänzt Hanitz.
Die Bewohner Südwestdeutschlands kannten sich besonders gut aus, allen voran die Schwaben: In Baden-Württemberg bestätigten 38 Prozent die steuersenkende Wirkung einer vorzeitigen Immobilienübertragung und 23 Prozent sind auch gut über Steuerfreibeträge informiert.
Den Kenntnisstand ihrer Mitbürger schätzen die Deutschen dagegen besonders optimistisch ein: 82 Prozent glauben, dass der Kniff, durch Abschluss oder Übertragung von Lebensversicherungen Erbschaftssteuer zu sparen, bekannt sei. „Das dürfte eine fatale Fehleinschätzung sein, da das Gros der Steuerzahler weder über den geldwerten Nutzen einer Immobilienschenkung noch über Freibeträge für Vermögensübertragungen Bescheid wei?, meint Hanitz. Dabei könnten insbesondere Familien umfangreich Steuern sparen, wenn sie die Schenkung einer Lebensversicherung mit gesetzlichen Freibeträgen kombinieren würden.
Die Umfrage wurde im Auftrag von Clerical Medical von der GfK Marktforschung im August 2006 durchgeführt. Befragt wurden 999 Männer und Frauen aus dem gesamten Bundesgebiet.
* * *
2.675 Zeichen (inkl. Leerzeichen)
* * *
Der Abdruck ist frei. Wir bitten um ein Belegexemplar
* * *
Ansprechpartner für die Medien: Michael Hanitz
Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
Clerical Medical Europe Financial Services B.V.
23, route d’Arlon, B.P. 71 • L-8001 Strassen, Luxemburg
Heidelberger Lebensversicherung AG
Forum 7 • D-69126 Heidelberg
E-Mail:
Internet: www.cmhvs.de
* * *
Ansprechpartner der betreuenden Agentur: Heidi Verbancic
ComMenDo Agentur für UnternehmensKommunikation GmbH
Team 2 "Banken & Versicherungen"
Hofer Straße 1 • D-81737 München
Telefon: (089) 67 91 72-0 • Fax: (089) 67 91 72-79
E-Mail:













