(openPR) Ralf Giesen, Personalvorstand RWE Power AG, Guido Fiedeler, Abteilungsleiter Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, H&S Management and Expertise und Sponsor, Klaus Ehrentraut, Projektleiter Safety Academy und Entwickler und Anna Jonczyk, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, H&S Management and Expertise, überreichten gemeinsam im CJD Frechen einen symbolischen Spendenscheck von 10.000 Euro Arbeitsschutzpreis an Reinhard Koglin, Gesamtleiter CJD NRW Süd/Rheinland und Ute Repp, Leiterin der CJD Tagespflege Sonnenschein in Frechen.
Das Geld hatte RWE Power am 5. November 2019 auf der Arbeitsschutzmesse A+A als Deutschen Arbeitsschutzpreis (DASP) in der Kategorie „Kulturell“ erhalten für „Safety Academy“, das interaktive Spiel von RWE Power. „Safety Academy“ ist ein interaktives Spiel, das die jährliche Sicherheitsunterweisung für den Verwaltungsbereich spielerisch und pädagogisch deutlich attraktiver als bisher gestaltet“, erklärten Ralf Giesen, Guido Fiedeler und Klaus Ehrentraut. So könnten sich die Spieler die Sicherheitshinweise besser merken.
Der DASP ist die große, branchenübergreifende Auszeichnung für vorbildhafte Lösungen rund um Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, hinter dem das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), der Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI) und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) stehen.
„Das Spiel „Safety Academy“ setzt eine besondere Idee beim Thema Gesundheit und Sicherheit (Health & Safety) um. Statt die Unterweisungspflicht durch ermüdende Frontalmonologe nur formal zu erfüllen, setzt das Spiel darauf, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz mit Spaß und im Dialog zu vermitteln“, erklärt Klaus Ehrentraut. „Anstatt die jährliche Sicherheitsunterweisung in einem Vortrag zu erhalten, können Mitarbeiter im Verwaltungsbereich mit dem Spiel sicheres Verhalten und Situationen durchspielen“, betonte Ralf Giesen. Mit dem Spiel, das seit drei, vier Jahren bestehe, seien schon mehrere Preise gewonnen worden. „Den Erlös wollten wir einem guten, sozialen Zweck und der Bildung zugutekommen lassen und da fiel unser Augenmerk auf das CJD in Frechen, wo junge Menschen mit Förderbedarf, die Chance auf eine abgeschlossene Ausbildung mit Kammerabschluss erhalten und damit die Chance auf den Sprung in ein eigenverantwortetes Leben“, sind sich Giesen, Ehrentraut und Fiedeler einig.
Verwendet werden soll das Geld für die Errichtung eines Demenz- und Sinnesgartens für die in das CJD Berufsbildungswerk Frechen integrierte Tagespflege für pflegebedürftige Angehörige. Ute Repp, Leiterin der CJD Tagespflege, ist überglücklich, dass für die Tagespflege, die in Wohnhaus 15 auf dem Gelände des CJD Berufsbildungswerkes Frechen am Clarenbergweg 81 eingerichtet wurde, nun endlich auch ein Demenz- und Sinnesgarten entstehen kann. „Schon lange hatten wir vorgehabt, einen Demenz – und Sinnesgarten bauen zu lassen. Dass wir nun endlich die finanziellen Mittel dazu bekommen haben, macht mich sehr glücklich. Damit wird unsere Tagepflege dann ein Alleinstellungsmerkmal bekommen“, freut sich Ute Repp und bedankt sich bei RWE Power. Auch CJD Gesamtleiter Reinhard Koglin bedankt sich und lädt alle, nach Fertigstellung, zur Eröffnung des Gartens ein. Koglin, der Gesamtleiter von acht Einrichtungen im CJD Verbund NRW Süd/Rheinland ist, darunter das Berufsbildungswerk in Frechen und Gymnasium und Realschule in Königswinter, weist daraufhin, dass man sich in den CJD Einrichtungen über jede Unterstützung bei Projekten freue.
Die CJD Tagespflege, Haus Sonnenschein, ist ein Unterstützungsangebot für pflegende Angehörige, die ihre Angehörigen selbst pflegen und so lange, wie möglich, bei sich behalten wollen. Sie sollen dadurch entlastet werden, mehr freie Zeit zu haben und sich von der Pflege der Angehörigen erholen. Die zu pflegenden Angehörigen können tagsüber im Berufsbildungswerk verweilen, wo ihnen auch ein vielfältiges Programm angeboten wird. Die Auszubildenden in der Hauswirtschaft und zum Fachpraktiker personenbezogene Serviceleistungen im CJD Frechen haben in der Tagespflege ein praktisches Betätigungsfeld während ihrer Ausbildung. Sie können die Tagesgäste auf vielfältige Weise unterstützen und sich mit ihnen beschäftigen wie mit Spiel und Spaziergängen.
Im Demenz– und Sinnesgarten sollen u.a. Fähigkeiten für den Verbleib in dem eigenen räumlichen und sozialen Umfeld gefördert werden. Die zu pflegenden Tagesgäste lernen in der Natur im Demenz- und Sinnesgarten sich zu konzentrieren und erinnern. Sie lernen mit allen Sinnen zu erfahren, wodurch die Erkrankung gelindert werden kann. „Der Sinnesgarten kann vom Garten-und Landschaftsbau im CJD errichtet werden, aber auch die Tagesgäste selber können mitgestalten“, so Ute Repp.













