openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Beschlossenes Konjunkturpaket – was ist mit der Busbranche?

12.06.202014:17 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: Beschlossenes Konjunkturpaket – was ist mit der Busbranche?
Die Ergebnisse der Umfrage zum Konjunkturpaket auf einen Blick.
Die Ergebnisse der Umfrage zum Konjunkturpaket auf einen Blick.

(openPR) Bereits in den letzten Monaten führte die Hanse Mondial GmbH mehrere Umfragen unter Busunternehmern durch. Kürzlich wurde zur Teilnahme an einer weiteren Umfrage zum beschlossenen Konjunkturpaket der Bundesregierung aufgerufen.
Auch bei dieser Umfrage sind die Ergebnisse wieder deutlich: die Busbranche wurde seitens der Politik nicht ausreichend berücksichtigt. Hanse Mondial möchte anhand der durchgeführten Umfragen, die Sorgen und Nöte der Busunternehmer besser verstehen, um die Forderungen der Busbranche in Richtung Politik zu positionieren.



An der Biltz-Umfrage nahmen 80 Busunternehmer aus Deutschland teil. Die deutliche Mehrheit der Befragten sieht das Konjunkturpaket als unzureichend für die Busbranche an.
Ebenfalls deutlich sind die Ergebnisse auf die Frage, ob durch das Konjunkturpaket ausreichend Hilfsmittel für das eigene Unternehmen erwartet werden, um diese Krise zu überstehen. 78% der befragten Busunternehmer gaben an, dass die Hilfsmittel nicht ausreichend sind. Lediglich 14% finden die Hilfsmittel des Konjunkturpakets ausreichend. Die restlichen 8% können es noch nicht abschätzen.
Das Konjunkturpaket sieht im Allgemeinen zwei grundlegende Hilfsmaßnahmen für die Busbranche vor. Zum einen, sollen Überbrückungshilfen für die nächsten drei Monate (Juni bis August) zur Verfügung gestellt werden. Zum anderen wird die Mehrwertsteuer ab dem 1. Juli von 19% auf 16% sowie von 7% auf 5% gesenkt. Diese Maßnahme wird bis Ende des Jahres gelten.
Der Großteil der Befragten (88%) Busunternehmen findet die Überbrückungshilfen für den Zeitraum Juni bis August unzureichend, der verordnete Stillstand von März bis Mai findet nämlich keine Berücksichtigung. Nur 4% sind mit dem Beschluss der Überbrückungshilfen von Juni bis August einverstanden. In Hinblick auf die Gesamtwirtschaft sieht die Lage ein wenig anders aus. Dort gaben 29% an, dass sie die Überbrückungshilfen für die Gesamtwirtschaft ausreichend finden. Die restlichen 71% finden diese jedoch ebenfalls zu kurz in Bezug auf den Zeitraum von drei Monaten.

In Hinblick auf die Senkung der Mehrwertsteuer im nächsten halben Jahr, sind die Meinungen der Busunternehmer ebenfalls recht deutlich. Für über die Hälfte (53%) ist dies keine sinnvolle Maßnahme, 12% sehen darin keinen Anlass die Angebotspreise anzupassen. Ebenfalls 12% geben diese direkt an die Kunden weiter. Der restliche Anteil der befragten Busunternehmer hat sonstige Gründe angegeben. Dort waren die Meinungen deutlich: „Bei fast 0% Auslastung spielt das absolut keine Rolle.“ Ein weiterer Busunternehmer klagt: „Meine Preise werden sich dadurch nicht verändern! Bei dem geringen Umsatz bis Jahresende verpufft die Senkung der MwSt.“


Die Ergebnisse der Umfrage sind deutlich: das Konjunkturpaket ist für die leidende Busbranche nicht ausreichend. Aber was wird konkret von den Busunternehmern gefordert? Von mehreren Seiten wird die Erstattung der Vorhaltekosten für die Reisebusse in Form von nicht rückzahlbaren Krediten für die letzten Monaten als sinnvollste Maßnahme angesehen.
Auch wünschen sich viele Busunternehmer eine dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer von 7% auf 5%. Zudem wird von vielen Busunternehmern für die Monate März bis einschließlich Mai eine Art Schadensersatz gefordert, da in diesem Zeitraum keine Busreisen stattfinden durften. Einige sehen aber auch ein Licht am Ende des Tunnels und finden es positiv, dass es überhaupt finanzielle Hilfen für die Branche gibt.
Inwiefern es für die Busbranche in Deutschland weitergeht ist noch nicht abzusehen. Es ist bereits klar, dass das Konjunkturpaket allerdings unzureichend für die gesamte Branche ist. Aus diesem Grund planen die Verbände bdo (Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer), gbk (Gütegemeinschaft Buskomfort) und RDA (Internationaler Bustouristik Verband) einen weiteren Aktionstag unter dem Motto #busretten. Die geplante Busdemonstration wird am 17. Juni in Berlin stattfinden und von einer Kundgebung durch die drei Verbände begleitet. Es werden mehrere hundert Busse aus ganz Deutschland erwartet.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1090768
 699

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Beschlossenes Konjunkturpaket – was ist mit der Busbranche?“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Hanse Mondial GmbH

Bild: Einheitliche Hygieneregeln: Ist das der Startschuss für die Busbranche?Bild: Einheitliche Hygieneregeln: Ist das der Startschuss für die Busbranche?
Einheitliche Hygieneregeln: Ist das der Startschuss für die Busbranche?
Die Diskussion über den bundesweiten „Flickenteppich“ wurde immer lauter. Jedes der 16 Bundesländer hatte in der Vergangenheit eigene Auflagen und Regeln im Kampf gegen Corona aufgestellt. Diese galten auch für die Busbranche. In einem Bundesland galt es nur einen Mund-Nase-Schutz bei der Busreise zu tragen, in einem anderen musste man zusätzlich 1,5 Meter Abstand zu anderen Fahrgästen halten. Viele Busunternehmer klagten immer wieder über die uneinheitlichen Regelungen. Mit Erfolg, denn jetzt wurde eine Vereinheitlichung der Hygieneschutzmaß…
Bild: Coronavirus: #busrettenBild: Coronavirus: #busretten
Coronavirus: #busretten
Durch das derzeitige Verbot von touristischen Busreisen stehen tausende Reisebusse still. Vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen sind dadurch alle Einnahmequellen und Umsätze zu 100% eingebrochen. Wenn es so weiter geht und die Politik nicht handelt, müssen viele dieser Unternehmen Insolvenz anmelden. Aus diesem Grund hat die Hanse Mondial mit weiteren Branchenpartnern (City Tours Gruppe, OVZ, matchbus und Bustreff) eine Initiative ins Leben gerufen. Ziel dieser Initiative ist es von der Politik gehört zu werden und konkrete Forde…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: PTV Map&Guide zeigt Omni(bus)-Präsenz – Kooperation mit den Landesverbänden des bdoBild: PTV Map&Guide zeigt Omni(bus)-Präsenz – Kooperation mit den Landesverbänden des bdo
PTV Map&Guide zeigt Omni(bus)-Präsenz – Kooperation mit den Landesverbänden des bdo
… eine optimale Planung – auch bei diversen Beschränkungen.“ Rabatt für die bdo-Landesverbände Der bdo Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer ist der Spitzenverband der deutschen Busbranche und vertritt die Interessen von privaten und mittelständischen Unternehmen aus dem Bereich Personennahverkehr, Bustouristik und Fernlinienbus gegenüber Politik und …
Raus aus der Krise mit den redmark Konjunkturpaketen
Raus aus der Krise mit den redmark Konjunkturpaketen
… und Mittelständler für den Ernstfall gerüstet sind, hat die Fachredaktion von redmark unter dem Download-Portal www.redmark.de/Downloads drei Konjunkturpakete zu den überlebenswichtigen Themen Zukunftsmanagement, Personalkostencontrolling und Liquiditätssicherung zusammengestellt. Alle drei Pakete kombinieren jeweils informative Fachbeiträge, rechtssichere …
Bild: Coronavirus: #busrettenBild: Coronavirus: #busretten
Coronavirus: #busretten
… eine Initiative ins Leben gerufen. Ziel dieser Initiative ist es von der Politik gehört zu werden und konkrete Forderungen zu platzieren. Die Forderungen sind deutlich: 1. Die Busbranche braucht eine Perspektive Derzeit gibt es keine konkreten Aussagen zu einer Strategie, inwiefern der Busbranche geholfen werden kann. Das muss sich ändern, denn die Busbranche …
Bild: Anvil-Soft bietet Konjunkturpaket mit kostenlosem Gemüse-Shooter "Kartoffelpüree"Bild: Anvil-Soft bietet Konjunkturpaket mit kostenlosem Gemüse-Shooter "Kartoffelpüree"
Anvil-Soft bietet Konjunkturpaket mit kostenlosem Gemüse-Shooter "Kartoffelpüree"
… hat der Bundesrat das größte staatliche Konjunkturprogramm der Bundesrepublik verabschiedet, bietet auch die Nürnberger Spieleschmiede Anvil-Soft ihren Kunden ein attraktives Konjunkturpaket: Seit gestern gibt es bei Bestellung der Wirtschaftssimulation "Klomanager Deluxe" den Gemüse-Shooter "Kartoffelpüree" kostenlos dazu. Beide Produkte werden per …
Weniger gewerbliche Arbeitnehmer am Bau in Berlin
Weniger gewerbliche Arbeitnehmer am Bau in Berlin
3,4 % weniger Arbeitskräfte im April als im Vorjahresmonat / Fachgemeinschaft Bau: „Konjunkturpaket II darf nicht zur Haushaltssanierung verwendet werden“ Berlin, 19.05.2010. Die Anzahl gewerblicher Arbeitnehmer am Bau in Berlin entwickelt sich schlechter als im Vorjahr. Das zeigt die aktuelle Beschäftigten-Statistik der Sozialkasse des Berliner Baugewerbes. …
Bild: Chance vertan – Mit dem Corona-Konjunkturpaket ist das Klima nicht zu retten!Bild: Chance vertan – Mit dem Corona-Konjunkturpaket ist das Klima nicht zu retten!
Chance vertan – Mit dem Corona-Konjunkturpaket ist das Klima nicht zu retten!
Das Corona-Konjunkturpaket der Großen Koalition zeichnet sich durch den Verzicht der Neuauflage einer Abwrackprämie für Verbrennerautos aus. Starke Leistung, liebe Freundinnen und Freunde der Klimabewegung! Der öffentliche Druck von allen Seiten, die zahlreichen Demonstrationen und die Diskussionen zur Abwrackprämie haben dazu beigetragen, dass nunmehr …
Bild: Einheitliche Hygieneregeln: Ist das der Startschuss für die Busbranche?Bild: Einheitliche Hygieneregeln: Ist das der Startschuss für die Busbranche?
Einheitliche Hygieneregeln: Ist das der Startschuss für die Busbranche?
… „Flickenteppich“ wurde immer lauter. Jedes der 16 Bundesländer hatte in der Vergangenheit eigene Auflagen und Regeln im Kampf gegen Corona aufgestellt. Diese galten auch für die Busbranche. In einem Bundesland galt es nur einen Mund-Nase-Schutz bei der Busreise zu tragen, in einem anderen musste man zusätzlich 1,5 Meter Abstand zu anderen Fahrgästen …
Brenzlig, brenzliger, die Busbranche
Brenzlig, brenzliger, die Busbranche
Die Busse stehen auf dem Hof, die Büros sind leer und es kommen täglich Stornierungen bei den Busunternehmen an. Die Busbranche ist bundesweit zum Erliegen gekommen. Schuld daran sind die Auswirkungen des Coronavirus, denn touristische Busreisen sind derzeit verboten und niemand weiß wann diese wieder möglich sind. Diese Entwicklungen trifft viele Busunternehmen …
Bild: Covid-19 – Busbranche immer mehr in Not!Bild: Covid-19 – Busbranche immer mehr in Not!
Covid-19 – Busbranche immer mehr in Not!
… führte die Hanse Mondial GmbH bereits eine erste Umfrage unter deutschen Busunternehmen zu den Auswirkungen des Coronavirus durch. Die Ergebnisse dieser Umfrage waren deutlich: Die Busbranche kämpft bereits zu 100% mit geringeren Umsätzen und negativen Auswirkungen auf ihr Geschäft. Hanse Mondial möchte nicht nur in dieser schweren Zeit, sondern auch …
Fachgemeinschaft Bau: „Konjunkturprogramm darf nicht zur Haushaltssanierung Berlins verwendet werden“
Fachgemeinschaft Bau: „Konjunkturprogramm darf nicht zur Haushaltssanierung Berlins verwendet werden“
… umgesetzt Berlin, 29.04.2010. Die Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg spricht sich gegen mögliche Pläne der Berliner Senatsfinanzverwaltung aus, die Mittel aus dem Konjunkturpaket II nicht zusätzlich auszugeben, sondern auf die Investitionen Berlins anrechnen zu wollen. „Das Konjunkturpaket II darf nicht zu Haushaltskonsolidierung verwendet werden“, …
Sie lesen gerade: Beschlossenes Konjunkturpaket – was ist mit der Busbranche?