(openPR) 3,4 % weniger Arbeitskräfte im April als im Vorjahresmonat / Fachgemeinschaft Bau: „Konjunkturpaket II darf nicht zur Haushaltssanierung verwendet werden“
Berlin, 19.05.2010. Die Anzahl gewerblicher Arbeitnehmer am Bau in Berlin entwickelt sich schlechter als im Vorjahr. Das zeigt die aktuelle Beschäftigten-Statistik der Sozialkasse des Berliner Baugewerbes. Demnach waren im April rund 11.700 und damit 3,4 Prozent weniger gewerbliche Arbeitnehmer beschäftigt als noch im Jahr zuvor. Der bislang stärkste Einbruch war im Februar 2010 zu verzeichnen: Hier zählte die Statistik rund 10.600 gewerbliche Arbeitnehmer, was einer Differenz von 4,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Die Fachgemeinschaft Bau warnt angesichts dieser Zahlen nachdrücklich davor, die Mittel aus dem Konjunkturpaket II zur Haushaltssanierung zu nutzen: „Die aktuellen Zahlen zeigen, wie wichtig die zusätzlichen Aufträge aus dem Konjunkturpaket für die Baubetriebe in Berlin und auch in Brandenburg sind“, erklärt Wolf Burkhard Wenkel, Hauptgeschäftsführer der Fachgemeinschaft Bau. „Gut ein Drittel unserer Unternehmen konnte bereits von den zusätzlichen Aufträgen aus dem Konjunkturpaket profitieren. Steht nun die Zusätzlichkeit der Aufträge zugunsten von Haushaltssanierungen auf der Kippe, wirkt sich das negativ auf den Arbeitsmarkt aus und gefährdet so die Stabilität unserer Branche.“



