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FDP: Verwaltung hat Projekt "Tag der Jugend" nicht verstanden

21.11.200614:03 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Rhein-Kreis Neuss. Der gestern am späten Nachmittag im Schulausschuss gefasste Beschluss, Schüler der Berufsschulen im Unterricht Anträge für Ausschüsse erarbeiten zu lassen, hat laut FDP-Fraktion mit dem geforderten „Tag der Jugend im Kreistag“ nichts mehr gemeinsam.



„An dem Beschlussvorschlag war eindeutig zu sehen, dass die Verwaltung unseren Antrag, einen „Tag der Jugend im Kreistag“ zu etablieren, der sich am Modell der Stadt Köln orientiert, nicht verstanden hat. Es ging hierbei nicht darum, ab und zu einmal einen Antrag im Politikunterricht erstellen zu lassen“, so Fraktionsvorsitzender Bijan Sarai.

Vielmehr habe ein solcher „Tag der Jugend“ das Ziel, jungen Bürgern im Rhein-Kreis die kommunalpolitischen Verfahren und Themen spielerisch näher zu bringen. Die Durchführung und Organisation soll die Kreisverwaltung in Zusammenarbeit mit allen weiterführenden Schulen im Rhein-Kreis erarbeiten, auch nicht nur mit den kreiseigenen Berufsschulen. Mit der Behauptung, es würde sich um Bürgerbeteiligung handeln, ist die Verwaltung laut FDP auf dem Holzweg. Es gehe rein um ein fiktives Planspiel, das Schülern Einblicke in die Funktionsweise von Kommunalpolitik gewähren soll.

„Es ist ausgesprochen nett, dass es solch einen Beschluss nun gibt, dass in den Berufsschulen Anträge entwickelt werden könnten. Auf dem Weg zu dem geforderten „Tag der Jugend im Kreistag“ sind wir keinen Schritt weiter“, beschwert sich Sarai.

Die FDP wird den Antrag, im Detail genau ausgearbeitet, zu den Haushaltsberatungen erneut einbringen. Die Fraktion sei von der Wichtigkeit der Einbeziehung Jugendlicher in Kommunalpolitik überzeugt und werde daher nicht lockerlassen, die Einführung eines solchen Planspiels im Rhein-Kreis Neuss zu fordern!

Nach Meinung der FDP ist der Wissensstand der meisten Schüler über Verfahren kommunaler Entscheidungsfindung, aber auch übergeordneter politischer Ebenen, mehr als besorgniserregend.

FDP-Fraktionsvorsitzender Bijan Sarai erklärt dazu: „ Wenn sich Jugendliche zu mündigen Bürgern und aktiven Demokraten entwickeln sollen, müssen wir sie auch frühzeitig darüber informieren, wie Entscheidungen in einer Demokratie getroffen werden. Dass diese Prozesse zumeist schwierig ablaufen und häufig nicht einfach nachvollziehbar sind, macht gerade den Unterschied zu anderen Staatsformen aus.“

Für die Jugendlichen sei das eigene praktische Erleben im Rahmen eines Planspiels der interessanteste Weg, Einblicke in die Kommunalpolitik zu bekommen. Die FDP-Fraktion erarbeitete bereits konkrete Umsetzungsvorschläge, die sich am Kölner „Tag der Jugend im Rathaus“ orientieren.

So sollen sich drei bis vier Schulkurse der Jahrgangsstufe 11 für das Projekt bewerben können. Von jeder Schulform wird eine Klasse ausgewählt, die im Planspiel eine Fraktion darstellt. Im Unterricht wird das Planspiel über ein Halbjahr von Politik und Verwaltung begleitet. Die Schüler werden über die Aufgabengebiete des Kreises und den Haushalt informiert. Im Anschluss sollen sie einen eigenen Antrag entwickeln, der am „Tag der Jugend“ im Kreistag beraten wird.

„Das Projekt soll mit einem Jugendtag im Kreistag schließen“, so Sarai. Dies werde wahrscheinlich der spannendste Teil für die Jugendlichen. Zunächst kann es nach Meinung der FDP-Fraktion eine fiktive Fraktionssitzung jeder Schüler-Fraktion geben, an der auch Kreis-Politiker und Verwaltungsmitarbeiter beratend teilnehmen. Danach findet eine vom Landrat geleitete Kreistagssitzung mit den Schülern statt. Dort werden die in der Projektphase erarbeiteten Anträge und eine fiktive Verwaltungsvorlage diskutiert.

Im Anschluss der Sitzung findet eine Gelegenheit zur Begegnung der Teilnehmer mit den Aktiven der Kreispolitik statt. Im Kreishausfoyer stellen sich an Ständen die politischen Parteien und ihre Jugendorganisationen vor. Ebenso die für Jugendliche wichtigen Bereiche der Verwaltung.

Auch die Kosten für das Projekt halten sich im Rahmen, daher fordert die FDP-Fraktion auch erneut die Einstellung einer Haushaltsstelle über 2000 Euro im nächsten Kreishaushalt, nachdem der dieses Jahr eingestellte Betrag nun laut aktuellem Schulausschuss-Beschluss gespart wird.“

FDP Rhein-Kreis Neuss
Hamtorwall 1a
41460 Neuss

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